Zahlen von Oracle, BestBuy, FedEx und Nike

Neben den Zahlen von Oracle, BestBuy, FedEx und Nike erwarten die Anleger in der kommenden Woche ein paar spannende Konjunkturdaten. Im Fokus des Geschehens an den US-Börsen stehen in der kommenden Woche der Ausblick der Notenbank Federal Reserve. Die Investoren erhoffen sich davon Aufschluss darüber, ob die Erholung der Wirtschaft an Fahrt gewinnt und damit auch der Zeitpunkt für ein Anziehen der geldpolitischen Zügel näher rückt. Angesichts der jüngsten Stärke des Dollar und optimistischer Konjunkturberichte gehen einige Anleger derzeit lieber auf Nummer sicher.

Die Fed-Notenbanker erwartet daher bei ihrem zweitägigen Treffen eine schwierige Aufgabe: Sie müssen die Gradwanderung meistern, eine Erholung der wirtschaftlichen Aktivität zu bestätigen ohne die Märkte mit Signalen einer unmittelbar bevorstehenden Zinserhöhung zu verschrecken. „Ich erwarte nicht, dass die Fed uns viel Neues erzählt, und ich vermute im Allgemeinen, dass die Zinsen wahrscheinlich auf ihrem derzeitigen Niveau bleiben werden“, sagt Marktstratege Rick Bensignor von Execution LLC in New York. In der Tat hat Fed-Chef Ben Bernanke erst vor wenigen Tagen bekräftigt, dass die Zinsen noch für eine längere Zeit niedrig bleiben. Dennoch dürften sich die Anleger bis zur Veröffentlichung des Fed-Berichts am Mittwoch stark zurückhalten.

Weitere Impulse sind in den kommenden Tagen von Konjunkturindikatoren zu erwarten. So stehen unter anderem Daten zur Industrieproduktion, zu Frühindikatoren und zum Häusermarkt an. Analysten erwarten, dass die Berichte die Erwartungen stützen, dass die Wirtschaft trotz der hohen Arbeitslosenrate nicht erneut in die Rezession abgleitet. „Die Daten werden voraussichtlich signalisieren, dass die Wirtschaft schneller wächst als der Markt erwartet. Ich denke es werden gute Nachrichten sein“, sagt Ökonom Peter Cardillo von Avalon Partners in New York. Weiter erwarten Fachleute auch einen stärkeren Dollar und leichte Gewinnmitnahmen bis zum Jahresende.

Diese Meinung kann ich nur bedingt teilen, in einzelnen Titeln sollten sich nochmal ordentliche Gewinne erzielen lassen wie bspw. bei VW oder einzelnen Stahltiteln. Kalendarisch betrachtet war am Freitag der Startschuss für eine mögliche Jahresendrally. Zumindest hierzulande war der Auftakt dafür nicht so schlecht. In den USA hingegen dümpelt der Markt momentan eher etwas lustlos umher. Der Dollar sollte nicht wesentlich stärker werden, der Goldpreis könnte kurzfristig weiter nachgeben. In jedem Falle freue ich mich auf eine weitere spannende Woche…

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