Wochenausblick – eher negativ

Heftige Abgaben in Asien. Der HSI in Hongkong verliert zum Ende der ersten Handelshälfte 2,6% bzw 552 Punkte auf 20.341, nachdem er im Tagestief bei 20.218 gelegen hatte. Er folge damit dem Minus an der Börse in Schanghai von 2,8%, so Händler. Der STI in Singapur verliert 1,8% auf 2.584, nachdem er im Tagestief bei 2.570 gelegen hatte. Auch hier wurde der Umsatz eher als dünn bezeichnet, wobei auf einen Gewinner drei Verlierer kommen. Die US Vorgaben sowie der Bruch der 1000er Marke im S&P 500, die zwar zum Handelsende zurückerobert werden konnten, lassen dennoch nicht viel Gutes erahnen. Aktuell liegt der Future bei 994 Punkten.

Nach einem enttäuschenden Verbrauchervertrauen in den USA und immer noch ordentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe dürften auch die amerikanischen Märkte in dieser Woche wohl etwas schwächer notieren. Sowohl die Einzelhandelsumsätze als auch das Verbrauchervertrauen in den USA waren überraschend eingebrochen. Das hatte den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks einen negativen Wochenausklang beschert. Dazu kommt noch das nun die Berichtssaison langsam zu Ende ist und von der Seite also auch keine neuen Impulse zu erwarten sind.

Am Dienstag werden die Wohnbaubeginne im Juli veröffentlicht. Aber auch regionale Stimmungsindikatoren wie der Empire State Index am Montag und der Philly-Fed-Index am Donnerstag könnten kursbewegend sein. Am Freitag ist mal wieder kleiner Verfallstag für Futures und Optionen. Dies könnte noch einmal etwas mehr Bewegung in die Märkte bringen. Hierzulande stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen sowie die europäischen Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und Dienstleistungen auf der Agenda.

Kommentar verfassen

Top