Warten auf den US-Arbeitsmarktbericht

Auch heute dürften die Kurse in Europa wieder steigen. Der Dow-Jones-Index tendierte gestern 0,3 Prozent höher auf 10 606 Zählern und schloss auf einem frischen 15-Monats-Hoch. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 0,4 Prozent zu auf 1141 Punkte – ebenfalls der höchste Schlussstand seit 15 Monaten. Der Technologie-Index Nasdaq büßte dagegen 0,1 Prozent auf 2300 Zähler ein.Die Aktienmärkte in Fernost haben heute ordentliche Kursgewinne verzeichnet. Der Nikkei klettert wieder auf ein 15-Monats-Hoch. Vor allem Chipwerte waren gefragt. Der niedrige Yen sorgt für Nachfrage bei Exporttiteln. Händlern zufolge wurde der Kursanstieg allerdings von Gewinnmitnahmen vor dem im Tagesverlauf anstehenden US-Arbeitsmarktbericht begrenzt.

Schwächer zeigt sich der chinesische Aktienmarkt am Freitag im Handelsverlauf. Der Shanghai-Composite verliert gegen 6.10 Uhr MEZ, knapp zwei Stunden vor Handelsende, 1% auf 3.161 Punkte. In Hongkong verliert der HSI 0,2% auf 22.233 Zähler. Händler sprechen von diversen stimmungseintrübenden Faktoren in Schanghai wie deutlich gesunkenen Preisen für Metalle, die für nachgebende Notierungen bei Aktien aus dem Metallsektor sorgen.

Der Rohölpreis ist im asiatischen Handel etwas gefallen. Ein Barrel der US-Sorte WTI für die Auslieferung im Februar kostet zur Stunde 82,26 US-Dollar. Das sind 40 Cent weniger als gestern Abend. Auch der Goldpreis tendiert am Morgen schwächer. Der Preis für eine Feinunze liegt zur Stunde bei 1.132 US-Dollar. Der UDS/Euro-Wechselkurs liegt bei 1,4803 CHF. Bis zum Mittag rechnen wir also in jedem Falle mit freundlichen Börsen in Europa. Wie die Woche zu Ende gehen wird werden wohl nur die Arbeitsmarktdaten aus den USA zeigen, die um 14:30 Uhr veröffentlicht werden. Wir rechnen aber nicht mit wirklich schlechten Nachrichten…

3 Comments

  1. Lars said:

    🙂 da ist was dran, wahrscheinlich dürften die Reaktionen der Börsen genau so ausfallen wie hier geschildert. Perverse Börsenwelt haben wir ja bereits seit einigen Wochen oder gar Monaten.

    Ich rechne eher nicht mit wirklich guten Arbeitslosenzahlen. D.h. mit einem erneuten leichten Rückgang, und das wäre wahrscheinlich erst einmal gut für uns Anleger 😉

    Gruß
    Lars

  2. Onefate said:

    Was sind denn „schlechte Nachrichten?“

    1. Ein Rückgang der Arbeitslosenzahl und somit ein „Absturz“ der Börsen in der unmittelbaren Folge aus Angst vor einem baldigen Zinsanstieg? oder doch eher

    2. Ein Anstieg der Arbeitslosenzahl mit weiterer Börsenrallye dank weiterhin gesicherter Liquidität?

    Aus Sicht des Anlegers wären doch dann somit *sinkende* Arbeitslosenzahlen „schlechte Nachrichten“….

    … perverse Welt

  3. mia said:

    Danke für die ausführliche Info. Hoffentlich gibt es keine schlechten Nachrichten aus den USA.

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