War ja alles halb so schlimm…

Die wirklich großen Bewegungen sind gestern am Verfallstag oder auch Hexensabbat ausgeblieben.Lediglich Bankentitel mussten wieder etwas abgeben, aber das waren meistens auch die die vorher stark zugelegt hatten. AIG litt am stärksten und musste fast ein Drittel wieder einbüßen. dennoch gab es auch positive Signale wie z.B. die beiden runtergeprügelten irishen Banken, Bank of Ireland und Allied Irish Banks die sich seit einigen tgen in meinem Tradingdepot befinden. Hier ist der Anstieg der letzten Tage wirklich überzeugend und dürfte noch etwas anhalten.

Der Dow-Jones-Index ging um 1,7 % leichter aus dem Handel bei 7278 Punkten. Der marktbreite S&P-500 verlor 2 %
der Index der Technologiebörse Nasdaq tendierte ebenfalls tiefer und verlor 1,8 %. Finanzwerte belasteten zum Wochenende die Wall Street. Die Notenbank Fed hat ein Programm (TALF) aufgelegt, mit dem sie direkt die Kreditbedingungen für kleine und mittlere Firmen, Studenten und Autofahrer verbessern will. TALF ist 1 Bio. $
teuer. Die Nachfrage danach war bislang jedoch schwach. Das drückte vor allem die Aktien großer US-Banken ins Minus. Die Aktie von JPMorgan fiel um 7,2 %, das Papier der Bank of America brach um 10,7 % ein. Die Aktien der Citigroup schlossen dagegen um 0,7 % im Plus, nachdem ein Personalwechsel im Top-Management schon zu Handelsbeginn für Euphorie gesorgt hatte.

Die durch Berichte über einen geplanten Kauf von Sun Microsystems durch IBM angeregten Übernahmephantasien konnten die Talfahrt der Aktien nicht stoppen. Für Volatilität am Markt sorgte der sogenannte Hexensabbat, der Liquidationstag für einige Aktienoptionen und Terminkontrakte. Kursverluste verzeichneten auch einige Industriewerte: Das Papier von 3M fiel um 3,4 %, General Electric gab um 5,8 % nach. Die Umsätze des Druckerherstellers Xerox leiden unter zögerlichen Ausgaben für Technologie. Das Unternehmen schraubte seine Gewinnprognose zurück und wurde an der Wall Street abgestraft: Die Papiere verloren satte 18,7 %.  Der Preis für US-Rohöl hielt sich nach seinem jüngsten Anstieg über 50 $ je Barrel.

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