Volkswagen, Daimler, Porsche und BMW steigern US Absatz teilweise deutlich

Europas größter Autohersteller Volkswagen hat seinen Absatz auf dem US-Markt im Februar um ein Drittel gesteigert. Insgesamt seien 18.116 Fahrzeuge an Kunden in den USA ausgeliefert worden, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Gegenüber dem Vorjahreswert von 13.660 Einheiten entspricht das einem Plus von 32,6 Prozent. Dazu beigetragen hat insbesondere das Modell Jetta mit einem Absatzzuwachs um 30,8 Prozent auf 7.828 Fahrzeuge. Die Verkäufe des Tiguan nahmen um 94 Prozent auf 1.690 Fahrzeuge zu. Die heiß erwarteten Zahlen der Autohersteller fallen überwiegend besser aus als von Analysten erwartet. Die deutschen Autobauer erhöhten ihre Absätze teils kräftig.

Der Sportwagenhersteller Porsche hat seine positive Geschäftsentwicklung auf dem US-Markt auch im Februar fortgesetzt. Die Anzahl der Fahrzeugauslieferungen an Kunden in den USA sei um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 1.531 Einheiten gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Von dem neuen Gran Turismo Panamera wurden im Februar 409 Fahrzeuge an Kunden in den USA ausgeliefert. Erfreulich entwickelten sich die Verkäufe beim sportlichen Geländewagen Cayenne, der mit 599 Einheiten um 35 Prozent über Februar 2009 lag. Von der Baureihe Boxster, zu der auch der Cayman gehört, wurden 184 Einheiten an Kunden ausgeliefert, 64 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Von der Baureihe 911 wurden 339 Sportwagen verkauft – 39 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2009.

Gute Zahlen legte auch BMW vor. Die Münchner steigerten den Absatz um 13,7 Prozent und verkauften 17.971 Fahrzeuge. Sie profitierten laut eigenen Angaben vor allem von der hohen Nachfrage nach den Geländewagen X5 und X6. Der Stuttgarter Rivale Mercedes verkaufte mit 15.385 Fahrzeuge 8,4 Prozent mehr. Für die deutschen Hersteller ist der US-Markt von großer Bedeutung. Sie kämpfen nach dem Ende der Abwrackprämie mit rückläufigen Verkaufszahlen in Deutschland und sind wieder verstärkt von den Auslandsmärkten abhängig. Die größten Wachstumsraten erwarten sie allerdings nicht in den USA, sondern in Asien und Südamerika.

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