US Immobilienkrise setzt sich fort

Ich war die letzten Tage an der Ostküste in Florida unterwegs und habe mir selber mal ein Bild von den Immobilienmärkten hier verschaffen können. Auch meine langen abendlichen Gespräche mit einem sehr wohlhabenden Immobilieninvestor und seiner Lebensgefährtin die sich erfolgreich als Immobilienmaklerin betätigt waren durchaus sehr aufschlussreich.

Die Immobilienkrise in Florida setzt immer noch ungebremst fort und ein wirkliches Ende scheint auch so schnell nicht in Sicht. Das Angebot ist deutlich größer als die Nachfrage und somit purzeln die Preise weiter. In ausgewählten Regionen wie den Nobelvierteln von Palm Beach oder bleiben die Preise weiterstgehend stabil auch wenn hier findige Investoren auch schon 2 Millionen Dollar Grundstücke in den letzten Wochen für etwa 500.000 Dollar weniger kaufen konnten.

Das krasseste Beispiel war eine Penthouse Wohnung in Miami die vor einem Jahr für 1.3 Millionen Dollar gekauft wurde und in dieser Woche für etwa 400.000 Dollar den Besitzer gewechselt hat. Wie weit es noch runter gehen wird weiß wohl niemand so genau, aber eins ist sicher, mit dem nötigen Fingespitzengefühl kann man sich hier auf Sicht der kommenden 5 bis 10 Jahre ein nettes Immobilienvermögen zusammenkaufen.

Einen Haken gibt es natürlich auch hier denn die Steuern auf Immobilienbesitz sind hier mit ca. 2 Prozent auf den Kaufpreis pro Jahr sehr hoch, sodass es schon mal sein kann das man 25.000 Dollar pro Jahr Steuern zahlen muss und sich eine „Vermietmodell“ nicht wirklich lohnt bzw. gerade so eben diese Kosten abdeckt.

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