UBS und Credit Suisse – erneute Milliardenabschreibungen

Diese Woche sind die Schweizer Großbanken mal wieder mit den schlechten Nachrichten an der Reihe. Nachdem sich die Lage in den USA nun dank des fast verabschiedeten 780 Milliarden Konjunkturpaketes, etwas zu entspannen scheint dürfte die schlechte Nachrichtenlage hier in Europa noch etwas anhalten. Auch den Aussagen von Deutsche Bank Chef Josef Ackermann würde ich nicht allzu viel Gewicht beimessen. Im europäischen Bankensektor ist nach wie vor Vorsicht das oberste Gebot.

Nach einem Bericht der „NZZ am Sonntag“ dürfte der Verlust der UBS bei rund 20 Mrd. Franken (13,3 Mrd. Euro) liegen. Darüber hinaus plane das größte Geldinstitut der Schweiz den Abbau Tausender Stellen. Bei der Credit Suisse sollen es dem Bericht zufolge rund 5 Mrd. Franken Verlust sein. Auch die zweitgrößte Schweizer Bank legt in der kommenden Woche Zahlen vor. Ein Investment in Schweizer banken dürfte sich also so schnell noch nicht aufdrängen.

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