UBS – immer noch desaströs! 8700 Jobs müssen weg!

Eine negative Ausnahme des allgemein positiven Sentiments für Banken ist und bleibt wohl die Schweizer Großbank UBS! Insgesamt hat die UBS in den ersten drei Monaten des Jahres weiterhin deutliche Geldabflüsse verzeichnet. Nach anfänglich positiven Signalen seien im Bereich Wealth Management & Swiss Bank netto 23 Mrd CHF abgezogen worden, erklärte die UBS. Die Abflüsse seien vor allem seit Bekanntgabe der Einigung mit US-Behörden bezüglich der Untersuchungen bei US-Kunden aufgetreten, teilte die Bank mit. Der Bereich Wealth Management Americas verbuchte dagegen netto Neugeldzuflüsse von rund 16 Mrd CHF.

Die UBS forciert nun die Sparmaßnahmen und will bis Ende 2010 die Kosten verglichen mit 2008 um 3,5 Mrd bis 4 Mrd CHF senken. Dabei sei ein erheblicher Stellenabbau unausweichlich, erklärte die Bank. Bis 2010 soll die Zahl der Mitarbeiter auf rund 67.500 fallen. Ende März beschäftigte die UBS nach eigenen Angaben 76.200 Menschen. Allein in der Schweiz sollen 2.500 Stellen wegfallen.

Die Bank will neben ihrem Kerngeschäft – der Vermögensverwaltung und dem Bankgeschäft in der Schweiz – weiter Investmentbanking und Asset Management betreiben. Die Risiken sollen dabei weiter reduziert, die Bank verkleinert werden. „Der Weg zum Erfolg wird lang sein“, sagte der neue CEO Oswald J. Grübel laut des vor der Hauptversammlung am Mittwoch verbreiteten Redetextes. Nicht jede Bank ist also für ein Investment geeignet. Wie schon vor Monaten berichtet hat sich die Schweizer Bank zudem durch den Vertrauensverlust bei der Herausgabe der Kundendaten auf lange Sicht ins Aus geschossen…

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