UBS, Gold, Euro und Dollar

Die schweizer Bank UBS muss im zweiter Quartal einen größeren Gewinn ausweisen als vom Markt angenommen und will seine drei Geschäftsbereiche nun in einzelne Sparten aufspalten. Die größtes schweizer Bank wies einen Verlust von 348 Millionen Schweizer Franken aus und liegt damit leicht über den Marktschätzungen. Auch im weiteren Jahresverlauf rechnet man bei der UBS nicht mit einem deutlich besseren Verlauf des operativen Geschäfts. Für mich bleibt die UBS auf dem Niveau trotzdem ein Kauf und die Aufspaltung könnte eine durchaus sehr positive Wirkung auf den Aktienkurs haben.

Die asiatischen Märkte tendieren heute eher uneinheitlich und das macht sich auch in  Europa bemerkbar. Die deutschen Futures notieren leicht im Minus, und das trotz eines weiter fallenden Ölpreises der so in dem Ausmaß der Kursbewegung immer noch nicht ausreichend eingepreist sein dürfte.

Ebenfalls bemerkenswert ist nach wie vor die Bewegung bei den Währungen. Speziell beim Währungspaar Euro/Dollar ist die Schwäche des Euro extrem dynamisch und könnte Ihre momentanes Ende erst bei 1,45 oder 1,43,- finden. Ausgelöst wurde dieser extreme Moove durch die letzte Rede Jean Claude Trichets und somit rechne ich nach wie vor auch nur mit einer vorübergehenden Erscheinung. Tatsächlich ist der Dollar nach wie vor schwach und der Euro hat etwas von seiner momentanen Überbewertung abgebaut dürfte sich aber wieder um die marke von 1,50 Dollar einpendeln.

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