Termine des Tages

Heute gibt es mal wieder einiges von der Konjunkturfront zu berichten. Dementsprechend volatil kann dann auch der Aktienhandel am heutigen Mittwoch verlaufen. Neben den MBA Hypothekenanträgen in den USA werden heute die endgültigen Konsumentenpreise im März sowie die Industrieproduktion für den vergangenen Monat in den USA präsentiert. Rohölinvestoren dürften sehnsüchtig auf die wöchentlichen Lagerdaten für Rohöl, Benzin und Destillate warten die dann gegen 16:30 Uhr veröffentlicht werden.

Der Ölpreis hatte sich ja in den vergangenen Tagen extrem schwankungs-intensiv gezeigt und vielleicht wird heute etwas klarere wohin die Reise in den kommenden Wochen gehen wird. Gegen 19:00 Uhr wird mal wieder der NAHB Hausmarktindex veröffentlicht, der aber eine eher untergeordnete Rolle spielen sollte. Gang im Gegensatz zum sogenannten Beige Book, dem Konjunkturbericht der FED.

Heute gegen 20:00 Uhr teilt uns dann die US-Notenbank Fed mit, wie sie die konjunkturelle Lage der weltgrößten Volkswirtschaft einschätzt. In der jüngsten Vergangenheit gab es von dort überwiegend Molltöne. Man kann sich also schon mal auf einen langen Börsentag einstellen an dem es zu der ein oder anderen, vielleicht auch überraschenden Bewegung kommen wird. Zuletzt waren die Konjunkturzahlen ja leicht besser als erwartet ausgefallen, heute rechne ich aber mit keiner wirklich positiven Überraschung…anders als bei den Unternehmensdaten!

Licht am Ende des Tunnels sieht derzeit auch der Chiphersteller Intel. Intel hat im ersten Quartal zwar einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht – der allerdings weitaus geringer ausfiel als befürchtet: Wie das Unternehmen am Dienstag nach Handelsschluss an der Wall Street mitteilte, ging der Überschuss im ersten Quartal des Jahres auf 647 Mio. $ oder 11 Cent je Aktie zurück. Analysten hatten nur einen Reingewinn von 3 Cent je Aktie erwartet. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern unter dem Strich noch ein Plus von 1,44 Mrd. $ erwirtschaftet. Eine konkrete Prognose für das zweite Quartal blieb der Konzern allerdings schuldig.

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