Starke Solarwerte, Alcoa und der Gasstreit

Der Dow Jones kann gestern wieder über der wichtigen Marke von 9000 Punkten schließen. Noch etwas stärker als die „Old Economie“ war die Performance der Technologietitel und somit an der Nasdaq. Und hier präsentierten sich die Solarwerte mal wieder besonders stark. Nach den eher schlechten LDK Solar Zahlen hatten wohl viele erstmal mit einem Abverkauf dieser nachricht gerechnet. Doch es kam wiedermal anders.

LDK Solar schloss knapp unter der Widerstandslinie bei 15,- Dollar, und somit könnte die Aktie heute in einem weiter freundlichen Börsenumfeld nach oben ausbrechen. Ebenso wurde bei allen anderen chinesischen Solarwerten der Aufwärtstrend erneut bestätigt. Hier sollte also weiterhin der eigentliche Anstieg noch bevorstehen. Nachdem gestern schon die ersten größeren Eindeckungskäufe stattgefunden haben stehen die Chancen dafür sehr gut.

Die Vorgaben aus Asien sind ebenfalls sehr gut. Der Nikkei auf einem neuen zwei Monats Hoch, auch hier hat die Charttechnik nun deutlich ins Positive gedreht. Lediglich die Futures in Deutschland deuten gerade auf eine leicht negative Eröffnung heute hin. Dies dürfte in erster Linie wohl mit den um ca 09:30 Uhr erwarteten Arbeitsmarktdaten zusammenhängen die nicht besonders gut erwartet werden. Nach einem kleinen Rücksetzer eventuell nochmal unter die 5000er Marke sollte es dann aber heute wieder aufwärts gehen.

Die Alcoa Aktie dürfte heute im Fokus stehen nach der Ankündigung weltweit 13500 Satellen zu streichen dürfte sich das heute weiterhin positiv auf den Aktienkurs auswirken. Der Gasstreit um Gazprom und die Ukraine spitzt sich zu, nachdem die Ukraine die Gaslieferungen nach Europa blockiert hat und Gazprom somit die Lieferungen in die Ukraine eingestellt hat. Betroffen sind fast alle Staaten in Mittel- und Osteuropa. Bulgarien, die Slowakei, Kroatien, die Türkei, Griechenland und Mazedonien erhalten kein Gas mehr über die Pipelines aus der Ukraine. Spürbar war die Verknappung auch in Deutschland, Österreich, Tschechien und Ungarn. Erste osteuropäische EU-Staaten riefen wegen ausbleibender Gaslieferungen den Notstand aus.

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