Stahlnachfrage bricht dramatisch ein.

Die Nachfrage nach Stahlprodukten bricht derzeit komplett ein. Schon lange wird über die künftige Nachfrage aus China und Co. spekuliert, aber auch in den USA ist die Nachfrage um satte 40 Prozent wegen der Krsise der Automobilkonzerne zurückgegengen. ThyssenKrupp, Salzgitter und andere Stahlhersteller geben heute kräftig nach. Die Rohstoffmärkte sind unter Druck denn der damit verbundene Nachfragerückgang für Eisenerz und andere Basismetalle bringen heute auch nochmal die Rohstoffproduzenten wie Rio Tinto, BHP Billiton und Anglo American unter Druck. Bei den deutschen Stahlunternehmen wird für längere Zeit Kurzarbeit geplant um die Folgen dieser Entwicklung abzufedern.

Deutschlands Unternehmen senkten ihren Ausstoß im Einklang mit dem Weltmarkt auf 3,3 Millionen Tonnen. Marktführer Thyssen-Krupp und Salzgitter haben wie Weltmarktführer Arcelor-Mittal ihre Anlagen runtergefahren und ihre Mitarbeiter in verlängerte Werksferien geschickt. Nachdem die Arbeitzeitkonten nun ausgeschöpft sind, bereiten die Unternehmen Kurzarbeit vor. „Wir werden flächendeckend ab Februar Kurzarbeit haben“, sagte ein Sprecher von Thyssen-Krupp Steel dem Handelsblatt. Eine solche Vereinbarung sei mit dem Betriebsrat getroffen worden. In den kommenden Tagen soll geklärt werden, wie viele der insgesamt 20 000 Beschäftigten in Deutschland davon betroffen sein werden.

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