Retten Oracle und Nike den Tag?

Eigentlich waren die Vorgaben aus den USA nicht besonders gut. Die US Indizes zeigten gestern im Vorfeld des heutigen großen Verfallstages deutliche Schwäche. Was uns anhand der vorangegangenen Performance nicht wirklich verwundert hat. Die Bären versuchen hier noch einmal das Ruder rum zu reißen bevor sie wieder teuer eindecken müssen. Ob ihnen dies allerdings gelingen wird ist fraglich. Die US Futures signalisieren vorbörslich wieder deutliche stärke und konnten sogar ins Plus drehen. Dies dürfte auch an den hervorragenden Zahlen von Oracle und Nike gelegen haben die gestern nach Börsenschluss in den USA veröffentlicht wurden.

Der US-Softwarehersteller Oracle   hat im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn stärker gesteigert als erwartet. Der Nettogewinn wuchs in den drei Monaten bis Ende November um 12 Prozent auf 1,5 Milliarden US-Dollar, wie der Konkurrent von SAP   späten am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss in Redwood Shores (Kalifornien) mitteilte. Der Umsatz kletterte um 4 Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte sogar um 15 Prozent auf 0,29 US-Dollar zu. Den Aktionären will Oracle eine Quartalsdividende von 0,05 Dollar je Aktie zahlen. Die Börse quittierte die Nachrichten mit Wohlwollen: Die Oracle-Aktie stieg im nachbörslichen New Yorker Handel um 3,85 Prozent auf zuletzt 23,76 Dollar.

Der weltgrößte Sportartikelhersteller Nike   hat wegen der branchenweiten Absatzkrise im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatz- und Gewinnrückgang erlitten. Der Überschuss sei in der den drei Monaten bis Ende November um 4 Prozent auf 375 Millionen US-Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Daraus ergibt sich ein von 0,80 auf 0,76 Dollar gefallener Gewinn je Aktie. Die Erlöse schrumpften ebenfalls um vier Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Mit den Kennziffern übertraf Nike jedoch die durchschnittliche Erwartung der Analysten.

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