Research in Motion und Nomura drücken die Kurse

Die ersten richtig schlechten Unternehmensdaten bringen die Börsen weiter zur Besinnung. Heute erwischte es den Börsenliebling Research in Motion der noch bis vor kurzem als heißer Outperformer gehandelt wurde. Anders als beim Konkurrenten Apple laufen aber die Geschäfte hier alles andere als gut. Für das im September begonnene Vierteljahr rechnet Research in Motion (RIM) lediglich mit einem Umsatz in Höhe von 3,6 bis 3,85 Milliarden US-Dollar. Das teilte das kanadische Unternehmen am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss in Waterloo mit. Die Aktie sackte bereits zu Börsenbeginn um über 15 Prozent auf 70 Dollar ab.

Ein weiteres Unwetter kam heute aus Japan. Nachdem Kapitalerhöhungen zur Zeit „en vogue“ zu sein scheinen schiket das japanische Brokerhaus Nomura heute die gesamte Finanzwelt auf Talfahrt. Der Grund war das der japanische Broker Nomura eine massive Kapitalerhöhung plant. Das weckt bei einigen Investoren Ängste, andere Branchenvertreter könnten dem Beispiel folgen. Nomura teilte mit, bis zu 5,6 Milliarden Dollar durch den Verkauf von Aktien einnehmen zu wollen. Das Geld will Nomura in seine Geschäfte in Übersee stecken. Zudem soll es dabei helfen, die strengeren Eigenkapitalanforderungen zu erfüllen. Es ist bereits die zweite Kapitalerhöhung von Nomura in diesem Jahr seit dem Kauf von Lehman-Geschäftsbereichen in Europa und Asien.

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