RBS – ein Fass ohne Boden?

Der gesamte Bankensektor wird heute mal wieder durch die Rekordverluste des Royal Bank of Scottland belastet. Die schottische Goßbank hat heute bekannt gegeben das sie weitere 18 Milliarden Pfund abschreiben müsse. Ein Verlust den man in der Heftigkeit sicherlich nicht erwartet hatte und der bezeichnend dafür sein dürfte wie hoch die noch schlummernden Verluste bei den Banken noch sind. Die Deutsche Bank nähert sich damit auch meinem ersten Kursziel von unter 18,- Euro. Kaufen würde ich allerdings auch auf diesem Niveau noch nicht. Die Unsicherheiten sind viel zu groß als das man hier auch auf längere Sicht einsteigen sollte.

Vielleicht kommt ja alles noch viel schlimmer wie in meinem Artikel „…die Spitze des Eisberges“ beschrieben dürfte der Bankensektor noch eine ganze Weile auf der Abschussliste stehen. Einen guten Anfang haben hier heute die Briten gemacht die nun ihre Finanzinstitute dazu zwingen wollen alle faulen Kredite offen zu legen. Das dürfte nochmal für ein echtes Gewitter an den Finanzmärkten sorgen, aber danach ist dann hoffentlich Ruhe und man kann sich wiedermal positiv nach vorne orientieren. In diesem Sinne empfehle ich allen erstmal noch ruhig und besonnen zu agieren, und auf die wirklichen Chancen zu warten.

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