Rational AG, Tognum und Bilfinger Berger mit ordentlichen Zahlen

Rational, der Hersteller von Großküchengeräten konnte seinen Umsatz nahezu halten aber den Gewinn kräftig steigern. Das eingeleitete Sparprogramm sowie die deutlich günstigere Rohstoffpreise verhalfen der Rational AG im Dritten Quartal zu einem Ergebnis-Plus von 28 Prozent. Wie die Landsberger heute morgen, stieg der Gewinn vor Zinsen und Steuern auf 25,4 Mill. Euro. Der Umsatz blieb mit einem Minus von drei Prozent auf 78,7 Mill. Euro weitgehend stabil. Damit übertraf Rational die Schätzungen der Experten vor allem beim Ebit deutlich. Der Chef der Rational AG, Günther Blaschke , ist zuversichtlich das Rational AG auch das Gesamtjahr nun sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis erfolgreich abschließen werde.

Die Tognum AG hat heute erneut die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Der Antriebssystem- und Energieanlagen -Hersteller musste zwar im abgelaufenen dritten Quartal einen Ergebnisrückgang verbuchen, dieser fiel aber deutlich geringer aus als dies vom Markt erwartet wurde. Das erwirtschaftete Konzernergebnis betrug 15,8 Mio. Euro, nach 39 Mio. im Vorjahr. Auf bereinigter Basis betrug der Überschuss 16,5 Mio. Euro. Hier hatten die Analysten im Schnitt nur mit zehn Mio. Euro gerechnet. Stärkere Einbußen musste Tognum auch beim Umsatz verbuchen. Mit nur 526 Millionen Euro nach 787 Millionen Euro im Vorjahr fiel dieser Wert deutlich zurück. Die Gewinnmarge soll aber weiterhin stabil bei sechs bis neun Prozent liegen.

Ebenfalls die Prognose für das Gesamtjahr erneut bekräftigt hat der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger. Der Gewinn sei wegen einer Millionen-Risikovorsorge aus einem Straßenprojekt in Katar im dritten Quartal auf sieben (Vorjahreszeitraum 54) Mill. Euro eingebrochen, teilte die im MDax gelistete Gesellschaft heute mit. Die Bauleistung ging nur leicht auf 2,740 (2,897) Mrd. Euro zurück. Gestützt auf ein starkes Servicegeschäft und ein durch Sonderlasten geprägtes Baugeschäft sackte das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 21 (93) Mill. Euro ab. Der Konzern übertraf damit die Erwartungen. Mittelfristig will sich Bilfinger Berger nun aus den Bauaktivitäten etwas mehr zurückziehen und den Dienstleistungssektor stärken hieß es. In Australien ist ein Börsengang der Bauaktivitäten geplant um mit dem Erlös daraus zur Stärkung der Provitabilität und Verbesserung des Risikoprofils des Konzerns beizutragen.

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