Porsche, Daimler und VW steigern US Absatz deutlich

In Nordamerika werden wieder Autos gekauft – vor allem deutsche Autos von VW und auch Porsche. Im März setzte der positive Trend beim US Autoabsatz für die deutschen Autobauer weiter fort. Alle Deutschen Autobauer konnten dabei von der anhaltenden Kauflaune profitieren, allen voran wieder einmal Volkswagen! Die Wolfsburger steigerten den Absatz auf 22.148 Fahrzeuge, was einer satten Steigerung um  40,9 Prozent entspricht! Für die ersten drei Monate des laufenden Jahres ergibt sich damit ein Absatzplus von 38,4 Prozent auf 58.283 Einheiten. Auch Daimler konnte den US Absatz wieder kräftig ankurbeln. Mit insgesamt 20.700 Fahrzeugen immerhin ein Zuwachs von 19,3 Prozent. BMW bildete wiedermal das Schlusslicht. Die Münchener konnten lediglich 2,6% mehr Fahrzeuge absetzen. Im direkten Vergleich zu den deutschen Mitbewerbern dürfte dies ein niederschmetterndes Ergebnis für die Bayern sein.

Im Ringen mit der US-Regierung über die künftigen Grenzwerte beim Verbrauch eines Kfz hat der Sportwagenhersteller Porsche am Wochenende zumindest einmal einen Teilerfolg erzielt. Die Zuffenhausener bekommen etwas mehr Zeit die Vorgaben umzusetzen. Nun muss der Sportwagenbauer die gesetzten Ziele von flottenweit sechs Liter Verbrauch pro 100 Kilometer erst ein Jahr später erfüllen. Einen dauerhaften Sonderstatus als Nischenhersteller konnten die Stuttgarter aber nicht durchsetzen. Trotz der Schonfrist dürfte es schwierig werden diese Vorgaben jemals zu erreichen, auch wenn Porsche jetzt vermehrt auf Hybrid setzt. Mittelfristig dürfte dies wohl das Aus für die Baureihe Cayenne bedeuten, die sowieso nicht mehr so gut läuft. Je eher sich Porsche von den Spritfressern verabschiedet desto besser dürfte dies für den Gesamtkonzern sein. Bleibt als Resumé ein kurzzeitiger und gelungener Ausflug eines Sportwagenbauers in das SUV und Off-Road Segment. Ein schönes Kapitel für die Firmengeschichte, aber Porsche ist und bleibt eben ein Sportwagenbauer…

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