Ölpreis, Fannie Mae und Obama belasten

Die US Börsen haben auch gestern nach einem vielversprechenden Start wieder im Minus geschlossen, und damit die Vorgaben auch zum Wochenausklang vermiest. In Asien war der Handel eigentlich heute gar nicht so negativ und auch die heutigen US Futures sehen schon wieder etwas freundlicher aus. Dennoch sind die europäischen Futures heute erst einem mit einem Minus zwischen 1,3 und 2 Prozent im Minus. Grund hierfür sind ebenfalls wiedermal schlechte Unternehmens- und Konjunkturdaten. Es reißt nicht ab, aber das hatte ja wohl auch keiner erwartet…und deswegen glaube ich heute auch nicht an einen erneuten Absturz. Gut wäre allerdings heute eine Erholung der Börsen sonst sieht die Börse auf Wochensicht wirklich nicht gut aus.

Der Ölpreis legte wie in den Vortagen weiter zu und notierte zeitweise bei über 45,- Dollar je Barrel. Zudem sorgte erste Haushaltsentwurf von US-Präsident Barack Obama für Ernüchterung. Die US Neuverschuldung soll demnach um das Vierfache auf 1,75 Billionen Dollar steigen. Besonders stark wurden Pharma-Aktien getroffen, nachdem die neue Regierung US-Bürgern den Zugang zu generischen Arzneimitteln sowie importierten Medikamenten erleichtern will. Mal schaun was Stada heute macht?  Fannie Mae einen gewaltigen Verlust für das vierte Quartal bekannt. Das Minus lag bei 25,2 Milliarden Dollar und damit sieben Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Der Konzern braucht nun weitere 15,2 Milliarden Dollar vom Staat.

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