No we can´t… Obamaland ist abgebrannt…

Seltsame Dinge gehen vor jenseits und diesseits des Atlantiks! Barack Obama steht mehr denn je in der Kritik und das Ansehen des amtierenden US Präsidenten scheint stark angekratzt. Auch seine Hilfsmaßnahmen in Haiti können nicht darüber hinweg täuschen das die Probleme im eigenen Land so extrem groß sind und die Hindernisse in den eigenen Reihen dem charismatischen US Präsidenten allmählich über den Kopf wachsen könnten. Er wird von Parteikollegen inzwischen genau so kritisiert wie von den Republikanern, die Bezahlbarkeit seiner Pläne zur Gesundheitsreform und die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit bei den Banken, den Verursachern der Krise, dürften Obama nun auf eine weitere harte Probe stellen. Die immer noch steigende Arbeitslosigkeit in der Wirtschaftsnation Nummer Eins sorgt ebenso für weiteren Unmut wie die faktische Pleite des Bundesstaates Kalifornien in dem inzwischen Wertmarken zur Bezahlung von Gütern ausgegeben werden müssen. Ein Jahr nach seinem Amtsantritt lautet das Fazit also eher: No we can`t!

Etwas ungerecht mag das schon erscheinen, nachdem Obama von seinem Vorgänger George W. Bush unter Beihilfe von Alan Greenspan den Karren so tief in den Dreck gefahren haben, dass die Behebung dieser Probleme als schier unlösbar angesehen werden musste. Dennoch haben die Amerikaner all ihre Hoffnungen in diesen neuen Präsidenten gesetzt, wurden aber bisher enttäuscht. Aber auch ein Barack Obama kann nicht zaubern, das sollte allen Beteiligten inzwischen klar geworden sein. Auch wenn sich die Republikaner nun gerne auf die Fahne schreiben wollen, dass unter ihrer Führung wohl alles anders gelaufen wäre. Und da haben sie wohl auch recht, ich bin mir sicher das es noch viel schlimmer gekommen wäre, wäre Obama nicht auf der Bühne erscheinen..

Doch noch einmal zurück zu Kalifornien…Staatspleite! Für die meisten Menschen klingt das nach dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. Ein zahlungsunfähiger Staat hat kein Geld mehr für Feuerwehrleute und Polizisten, Lehrer und Krankenschwestern. Es fließt kein Strom, um Straßenbahnen anzutreiben. Nachts bleiben die Straßenlaternen aus. Wer an Staatspleiten denkt, der denkt an die Bilder der Weltwirtschaftskrise Ende der zwanziger Jahre: an lange Schlangen vor öffentlichen Gebäuden, Banken und Geschäften. An Unruhen auf den Straßen. Dann fallen einem womöglich die Bilder der jüngsten Krawalle in Griechenland ein. Und auf einmal ist das Unvorstellbare real. Auch unsere direkten Nachbarn Spanien und Italien könnten ebenso betroffen sein wie Portugal, und so wird klar das das Thema nicht nur ganz weit weg existiert sondern direkt vor unserer Haustür.

Eine Staatspleite bleibt selten nur eine Angelegenheit, die auf den jeweiligen Staat begrenzt ist. Sie trifft auch die Partnerländer, Deutschland zum Beispiel. Sie könnte das Ende des Euro bedeuten, ein Währungschaos in Europa anrichten und die politische Stabilität des Kontinents gefährden. Menschen könnten zu abertausende auf die Straßen gehen, protestieren und randalieren, vielleicht sogar plündern. Griechenland hat gezeigt das hier nur ein Funke fehlt der dann das Pulverfass Europa zum explodieren bringen kann. Ebenso ist die Situation in den USA, fällt Kalifornien fallen auch noch weitere Bundesstaaten…

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