Nikkei bricht um 2,5 Prozent ein

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 2,5 Prozent im Minus bei 10 009 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 2,2 Prozent auf 902 Punkte. Mehr als ein Prozent im Minus lagen die Aktienmärkte in Hongkong, Singapur und Shanghai , während die Verluste der Börsen in Taiwan und Korea etwas geringer ausfielen.Der teure Yen übe starken Druck auf die Exportwerte aus, sagten Händler. Je stärker die einheimische Währung sei, desto niedriger fielen die zu Hause verbuchten Erlöse aus dem US-Geschäft aus. Für einen US-Dollar waren am Montag 89,32 Yen zu erhalten. Zuvor war die US-Währung auf ein Acht-Monatstief von 88,23 Yen gerutscht.

Viele Exporteure seien in ihren Prognosen von einem Kurs von 90 bis 95 Yen ausgegangen, sagte Yutaka Miura von Mizuho Securities. Sollte der Dollar bei weniger als 90 Yen verharren, hätte dies besorgniserregende Auswirkungen auf die Gewinne. Gleichzeitig wachse die Skepsis, ob die wirtschaftliche Erholung auch wirklich nachhaltig sei, sagte ein Händler.

Einige Indikatoren hätten zugelegt, viele von ihnen verharrten aber immer noch im negativen Bereich. An der Wall Street hatte der breit angelegte S&P-Index am Freitag 0,6 Prozent abgegeben, nachdem die Aufträge für langlebige Güter so stark wie seit sieben Monaten nicht mehr zurückgegangen und der Verkauf von neuen Eigenheimen im August unerwartet schwach war. Besonders hart traf es die Autobauer, Konsumtitel und das Transportwesen….

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