New Frontier Bank und Cape Fear Bank sind pleite

In den USA hat die Finanzkrise zu weiteren Opfern unter den Banken geführt. Wie der Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) am Freitagabend berichtete, musste die New Frontier Bank aus dem Bundesstaat Colorado und die Cape Fear Bank aus North Carolina geschlossen werden. Dies entspricht der 22. und 23. Bankpleite in den USA in diesem Jahr.

Für den Einlagensicherungsfonds stellt der Zusammenbruch der New Frontier Bank in 2009 die bislang teuerste Pleite dar. Das Institut verfügt über Vermögenswerte von mehr als 2 Milliarden Dollar und Einlagen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Die Suche nach einem Übernehmer der Einlagen blieb erfolglos. Aus diesem Grund rief der FDIC die Deposit Insurance National Bank of Greeley ins Leben. Dadurch erhalten die Kunden der Pleitebank rund einen Monat Zeit, um ihre Konten auf eine andere Bank zu übertragen. Da jedoch ein Teil der Einlagen die Garantien des FDIC überschreitet werden einige Anleger ihr Geld verlieren. Der FDIC sieht sich durch die Pleite der New Frontier Bank mit 670 Millionen Dollar belastet.

Bei der Cape Fear Bank stehen Vermögenswerte von rund 492 Millionen Dollar und Einlagen im Volumen von 403 Millionen Dollar in der Bilanz. Die Einlagen dieses Instituts übernimmt die in South Carolina ansässige Sparkasse First Federal Savings. Der Einlagensicherungsfonds sieht sich durch diese Pleite mit 131 Millionen Dollar belastet.

One Comment;

  1. GoldMark said:

    Wieviel wohl noch folgen werden? Übrigens Kleinvieh macht auch Mist.

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