Neues aus China, Solarworld, Q-Cells in Co. weiter runter

China wächst weiterhin ransant! Auch wenn die Volksrepublik China weiterhin als der Wachstumsmotor dieser Welt angesehen wird sind die neusten Zahlen und Nachrichten aus dem großen kommunistischen Land eher etwas beängstigend.  Allen voran ist wohl der Umstand das nun China Exportweltmeister ist und nicht mehr Deutschland aus unserer Sicht besonders traurig. immerhin war dies ein Titel den wir Jahrzehnte inne hatten. Zu unserer Entschuldigung, und zur Richtigstellung dieser Statistik, gibte es aber zu sagen das China zwar mehr Waren exportiert als Deutschland, diese Statistik aber nicht viel wert ist. In erster Linie exportiert China deutlich minderwertigere Waren und pro Kopf betrachtet liegt Deutschland immer noch ganz weit vorne. Das aber nur ganz kurz am Rande…

Heute verkündete die Volksrepublik China das im vergangenen Quartal ein Wirtschaftswachstum von annualisiert 10,7 Prozent erreicht werden konnte, und dies somit der beste Wert seit dem Jahr 2007 ist. Das Land habe sich von der Finanz- und Wirtschaftskrise erholt ließ die Regierung verlauten. China liegt damit über den Erwartungen der meisten Experten. Auf das gesamte Jahr gesehen wuchs die Wirtschaft um 8,7 Prozent. Soweit alles schön und gut, doch dieses weiterhin rasante Wachstum könnte bald auch deutlich negative Folgen für die Inflation des Landes haben. Experten warnen bereits vor einer Überhitzung der chinesischen Konjunktur. Die Machthaber senden daher deutliche Signale für eine baldige Politikwende.

Am Mittwoch schlugen Kapitalmärkte weltweit Kapriolen, nachdem bekannt geworden war, dass der Bankenregulierer große Institute des Landes angewiesen hat, für den Rest des Monats keine Kredite mehr auszureichen. ES wächst die Sorge, die Geldflut nähre neue Blasen am Aktien- und Immobilienmarkt. Laut der chinesischen Zeitung China Securities Journal haben die Banken in diesem Monat bisher bereits wieder mehr als 1000 Mrd. Yuan an Darlehen ausgereicht. Die chinesische regierung hat also nun damit begonnen auf die Bremse zu treten, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu vermeiden. Sollte dies der regierung nicht gelingen so hätten wir auch in China bald eine ähnliche Situation wie in den USA oder Japan wo dieser Zustand bereits zwei Jahrzehte anhält. In erster Linie würde dies dann wiedermal den Immobilienmarkt treffen, und natürlich auch die Industrie.

Es bleibt also ein Balanceakt! Die jetzt eingeleitete Rückführung der Kredite ist aus Sicht des Bankhauses nicht ohne Risiko. Tritt die chinesische Politik zu sehr auf die Bremse, bestehe mittelfristig das Risiko einer zu starken konjunkturellen Verlangsamung und damit einer ´harten Landung´. Greift sie zu vorsichtig ein, könnte eine Blase am Immobilienmarkt entstehen. Die staatlichen Maßnahmen zur Konjunkturverlangsamung dürften sich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2010 spürbar auf das chinesische Wachstum niederschlagen und das wiederum entspräche auch unserem prognostizierten Szenario in der Investors Inside Jahresprognose 2010..Achten Sie also weiterhin auf die Fiskalpolitik in China!

Noch ganz kurz zum Markt…die US Indizes konnten sich zwar gestern gegen Handelsende wieder von Ihren Tiefstständen erholen, man sollte aber weiterhin Vorsicht walten lassen. Die politische Situation in den USA ist angespannt und der Dow Jones konnte  nur knapp die entscheidende Marke von 10600 Punkten wieder verteidigen. Es bleibt also abzuwarten, ob die heutige positive Eröffnung über den Tag hinweg gehalten werden kann. Besonders der heutigen Erholung der Solarwerte trauen wir nicht, da dieser Sektor gestern in den USA wiedermal tief im Rot notiert hat…vielleicht ist es sinnvoll sich hier noch etwas weiter unten mit Abstauberlimits zu positionieren! 😉

viele Grüße, Ihr

Lars Röhrig

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