Neue Bankenpleiten in den USA

Mit gleich drei US-Bankenpleiten auf einen Schlag geht die Serie von Zusammenbrüchen auch im neuen Jahr ungebremst weiter. Zum Wochenende mussten infolge der Finanzkrise drei kleinere Institute in Maryland, Florida und Utah schließen. Die Zahl der Bankenpleiten in den USA stieg damit seit Jahresbeginn auf sechs. Im Jahr 2008 gab es insgesamt 25 Zusammenbrüche von Geschäftsbanken.

Die drei Banken hatten insgesamt eine Bilanzsumme von rund 880 Mio. $ und Kundengelder von rund 800 Mio. $. Diese seien grundsätzlich abgesichert, teilte die staatliche Einlagensicherung FDIC mit.

Für die Suburban Federal Savings Bank in Crofton (Maryland) und die Ocala National Bank in Ocala (Florida) fand die FDIC wie in den meisten bisherigen Fällen jeweils eine andere Bank als Käufer. Die Suburban Federal Savings Bank hatte eine Bilanzsumme von rund 360 Mio. $, die Ocala National Bank von 224 Mio. $.

Für die ebenfalls gescheiterte Magnet Bank in Salt Lake City (Utah) mit einer Bilanzsumme von knapp 293 Mio. $ habe sich dagegen kein Käufer gefunden. Die FDIC geht aber davon aus, dass über sie die Einlagen aller Kunden ebenfalls abgesichert sind. Mit der Auszahlung der Gelder werde bereits an diesem Montag begonnen.

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