Microsoft und Nokia…

..reißen heute in erster Linie die Märkte nach unten. Besonders schwer dürfte dabei der angekündigte Stellenabbau bei Microsoft nachhallen. Denn die Softwareschmiede hatte sich bis jetzt eigentlich immer als krisenresistent gezeigt. Nun wird klar das die Rezession vor keinem Unternehmen halt macht. Insgesamt 5000 Stellen will der Softwareriese streichen. Im vergangenen Quartal ist der Nettogewinn deutlich zurück gegangen. Eine Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr gibt Microsoft nicht. Microsoft hat in seinem zweiten Geschäftsquartal einen Rückgang des Nettogewinns um 11 Prozent auf 4,17 Mrd. Dollar verzeichnet und die Prognose für das Gesamtjahr zurückgenommen.

Schon am Mittag hatte die Bilanz von Nokia die Stimmung getrübt. Der weltgrößte Handyhersteller blieb mit einem Gewinn je Aktie von 0,26 Euro unter den Prognosen von 0,30 Euro. Auch der Ausblick sieht trüber aus als zuvor. Für das laufende Jahr rechnen die Finnen nun mit einem Einbruch des weltweiten Handyabsatzes um zehn Prozent. Die Nokia-Aktie rutschte um bis zu 8,4 Prozent ab und dämpfte die Börsentendenz in ganz Europa. „Die Zahlen haben die Party ruiniert“, kommentierte ein Händler.

Bankenwerte werden heute erwartungsgemäß wieder verkauft. Auch die vermeindliche Stärke bei der Commerzbank, Deutsceh Postbank und der Deutschen Bank dürften nur noch ein letztes Aufbäumen vor der Kapitalation darstellen. Und schließlich werden sie weiter dem Abwärttrend folgen..

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