Lynxbroker Aktion „Traders Box“ – Jetzt Depot eröffnen und viele Vorteile sichern!

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Somit ist es auch wieder einmal an der Zeit über gewisse Veränderungen in Vorbereitung auf das bald kommenden Jahr 2014 nachzudenken. Wie auch in den letzten Jahren möchte ich Sie somit kurz daran erinnern, dass ein paar kleine Schritte durchaus einen großen Unterschied für die künftige Performance in Ihrem Depot ausmachen können!

Immer wieder werde ich gefragt, wie man mit Aktienpositionen verfahren soll, die deutlich im Minus notieren. Die intensiven Überlegungen meiner Leser diesbezüglich nehmen dabei regelmäßig zum Jahresende hin deutlich zu. Und so möchte ich heiute ein paar Worte darüber verlieren wie ich das handhabe…Die grundsätzliche Frage die man sich stellen muss ist zunächst einmal die ob es sich bei dem Titel um eine Aktie handelt, bei der man noch steigende Kurse erwartet, oder eben nicht. Denn wenn es um eine sogenannte Depotleiche geht, ist die Entscheidung klar und sollte auch nicht weiter hinausgezögert werden. Wahrscheinlich schlummert diese Aktie sowieso schon viel zu lange in Ihrem Depot und der Wert dieser „Kapitalanlage“ nimmt ständig weiter ab… Auch in einem Rekordjahr wie diesem gibt es genügend Beispiele für solche Aktien… ohne hier nun Namen nenne zu wollen!

Ich betrachte das Entsorgen von solchen Positionen als reinigenden und befreienden Prozess. Denn der tägliche Blick auf ein dickes Minus im Depot hemmt die Kreativität und übt einen unterbewussten permanenten Druck auf Sie aus. Also weg damit! Steuerliche Gesichtspunkte spielen bei dieser Entscheidung eher eine untergeordnete Rolle, bis auf die Tatsache dass Sie sich einen Teil Ihrer Verluste zumindest vom Finanzamt wiederholen können, indem Sie diese mit den Gewinnen aus anderen Positionen verrechnen. Und diese sollten ja in diesem Jahr eigentlich reichlich vorhanden sein!

Doch gehen wir lieber zum etwas freundlicheren Fall über… In diesem Jahr, wo viele von Ihnen dicke Gewinne in Ihren Portfolios haben und daher ordentlich Kapitalertragssteuern werden abführen müssen, lohnt ein zweiter Blick auf die steuerliche Behandlung von Gewinnen und Verlusten. Grundsätzlich gilt nach wie vor, dass Positionen, die Sie nach dem 31.12.2008 gekauft haben, der Kapitalertragssteuerpflicht unterliegen. Wenn Sie also einen Gewinn realisiert haben, wurde dieser bei den meisten Depotbanken auch umgehend versteuert. Es gibt ein paar Ausnahmen bei den Brokern, wie z.B.  Lynxbroker, wo die Kapitalertragsteuer von Ihnen persönlich erst mit Ihrer Einkommensteuererklärung angegeben und abgeführt wird. Der Vorteil eines solchen Depots liegt auf der Hand. Mit dem Kapital kann noch bis zu 18 Monate länger gearbeitet werden bis die Steuer dann tatsächlich fällig wird.

Der Normalfall ist aber eben der der direkten Steuerabgabe nach dem Verkauf der Position. Diesen Kapitalerträgen stehen bei einigen Anlegern Buchverluste im Depot gegenüber, die nicht gegengerechnet werden können, da sie bislang auch nicht realisiert wurden. Nur durch einen Verkauf der Position können Sie den entstandenen Verlust mit den Gewinnen verrechnen. Es kann also durchaus sinnvoll sein diese negativen Positionen noch vor dem Jahreswechsel zu verkaufen! Handelt es sich dabei um eine Aktie die Sie aber weiterhin unbedingt haben wollen, kann diese sofort wieder gekauft werden. Die Verluste sind damit gebucht und verringern Ihre Steuerlast, die Aktie kann bereits eine Minute später wieder gekauft werden und Sie haben jetzt einen besseren Einstiegskurs als vorher. Achtung! Der Fiskus akzeptiert ein solches Vorgehen nur wenn der Kaufkurs von dem vorigen Verkaufskurs abweicht – und sei es nur um einen Cent!

Streng genommen verschieben Sie durch solche Schritte also nur Ihre Steuerpflicht. Denn der nun günstigere Einstiegskurs bei der Aktie führt wahrscheinlich im Folgejahr zu entsprechend höheren Gewinnen. Doch allein durch das Verschieben der Steuerpflicht haben Sie mehr Kapital zur Verfügung das Sie in Aktien einsetzen können. Hinzu kommt noch ein zweiter Aspekt: Der Staat kassiert zwar an Ihrem Erfolg, er beteiligt sich aber nicht an Ihren Verlusten. Erlittene Verluste in schlechten Jahren führen also nicht automatisch zu einer Steuererstattung. Sie können diese Verluste zwar unter bestimmten Voraussetzungen in die kommenden Jahre vortragen, doch dadurch ist dieses Kapital auf längere Sicht gebunden und steht Ihnen für Ihre Aktivitäten nicht zur Verfügung.

Das muss man nicht unbedingt als gerecht empfinden, aber es ist leider so. Der Staat arbeitet mit Ihrem Kapital und denkt sogar daran die Steuersätze weiter zu erhöhen, obwohl Sie alleine das Risiko tragen und das zugrunde liegende Vermögen mindestens schon ein- bis zweimal versteuert haben. Die einzige Möglichkeit die Sie haben dem direkten Zugriff auf Ihr Geld entgegen zu treten, ist die oben geschilderte Handlungsweise.



Am besten ist es also wenn Sie noch vor dem Jahreswechsel zu einem Broker wechseln der Sie nicht entmündigt, bei dem Sie die volle Kontrolle über Ihr Kapital behalten und selber entscheiden wann Sie Ihre Steuern abführen wollen. Einer der wenigen mir bekannten Broker der diese Möglichkeit bittet ist die hochprofessionelle und preisgekrönte Trading Plattform von Lynxbroker. Neben außerordentlich günstigen Handelgebühren (siehe Preisvergleich!) haben Sie ein umfangreiches Charttool und andere Werkzeuge zur professionellen Analyse zur Verfügung.  Sie sparen also doppelt, bei den Gebühren und der Steuer und erhalten zudem eine professionelle Plattform die auch mobil voll funktionsfähig ist.

Lynxbroker schenkt Ihnen nun für kurze Zeit bei einer Depoteröffnung eine kostenlose TRANIG BOX im Wert von über 500,- Euro  mit vielen Trading Bestseller-Büchern, exklusiven Börsenzeitschriften, kostenlosen Trading-Diensten und vielem mehr.  Sehen Sie selbst: Hier ist sicherlich etwas für jeden Geschmack dabei!

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30 Comments

  1. Thomas said:

    Fond: WKN/ISIN: 593125 / LU0179106983 GS&P Fonds Family Business

    ETF: DB X-TRACKERS MITTELSTAND & MIDCAP GERMANY UCITS ETF (DR) 1D; WKN: A1T795
    („Strategie Bei den Unternehmen im Solactive Mittelstand & MidCap Deutschland Index handelt es sich um deutsche Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung, die auf der Grundlage des Gesamtwertes aller frei verfügbaren, von einem Unternehmen ausgegebenen Aktien im Vergleich zu anderen Unternehmen (Streubesitz-Marktkapitalisierung) ausgewählt werden. Die Unternehmen müssen auf Xetra auf den Plätzen 31 bis 100 (in absteigender Reihenfolge) eingestuft sein. Das bedeutet, dass die 100 nach der Streubesitz-Marktkapitalisierung größten Unternehmen in absteigender Reihenfolge sortiert sind (d. h. das an erster Stelle stehende Unternehmen hat eine höhere Streubesitz-Marktkapitalisierung als das Unternehmen an zweiter Stelle und nur die auf den Plätzen 31 bis 100 eingestuften Unternehmen werden berücksichtigt).)

    Indus als Aktie!

    (INDUS investiert langfristig in mittelständische Produktionsunternehmen. Die Grundlage bilden der mehrheitliche Erwerb von erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und deren kontinuierliche Weiterentwicklung. INDUS kauft ausschließlich Industrieunternehmen, sogenannte Hidden Champions, die in interessanten Nischenmärkten aktiv und innerhalb ihrer jeweiligen Märkte führend sind. Wir betrachten uns als führenden Ansprechpartner für Nachfolgeregelungen***.) ***Hier sind ***Familienunternehmen*** ohne Erben gemeint.

    Ganz was anderes – aber für Dich als Aktienfreak für ein langfrist … ich find’s interessant zu erwähnen – eventuell etwas für Dich (nicht Familienunternehmen, aber …):

    KR FONDS – DEUTSCHE AKTIEN SPEZIAL A (WKN: A1JJ60)

    („Strategie Anlageziel ist auf mittel- bis langfristige Sicht eine Überrendite gegenüber festverzinslichen Anlagen. Dabei wird ein gegenüber der allgemeinen Aktienmarktentwicklung deutlich verringertes Verlustrisiko und eine deutlich geringere Volatilität angestrebt. Der Schwerpunkt wird dazu auf deutsche Aktien gelegt, bei denen das übliche Anlagerisiko aufgrund von Sondersituationen reduziert ist. Der Fonds investiert insbes. in Aktien mit angekündigten, beschlossenen oder bereits wirksamen Übernahmeangeboten (freiwillige oder verpflichtende Kaufangebote), Unternehmensverträgen (Abfindungsangebote und Mindestausschüttungen), Squeeze-Outs (Zwangsabfindungen) sowie in Wertpapiere, die nach Einschätzung des Fondsmanagers unterbewertet sind und vom Eintreten solcher Sondersituationen ausgegangen wird.“)

    Als ich von diesem Fond und dessen Strategie erstmalig hörte, habe ich ihn mir auf die Watchlist gesetzt. Die Stratgie scheint gut zu funktionieren (bitte beachten, der schüttet auch Dividenden aus)

    Beste Grüße

    Thomas

  2. Thomas said:

    Moin Lars,

    der ARERO wurde nach meiner Kenntnis 2008 aufgelegt („Auflegungsdatum 20.10.2008“). Der kleine Knick Ende 08/Anfang 09 würde mich eigentlich nicht stören sondern sagt halt, dass man am 20.10.08 60% des Fondvolumens in damals fallend Aktien investiert hat. Rebalancierung ist im Februar?! Das einzige was mich wirklich am ARERO stört ist, dass der 25%-ige ‚RE‘ allein in Europäischen Staatsanleihen steckt („Deutlich über 200 Staatsanleihen unterschiedlicher Laufzeiten aus aktuell elf Ländern4 gehen in Form des IBOXX Euro Sovereign in den ARERO-Index2 ein. Anleger sind hier aufgrund der Beschränkung auf den Euro-Raum keinen Währungsrisiken ausgesetzt.“). Das Währungsrisiko, Dir bekannt, hätte ich gern in meinem „Welt-Fond“. Und bei meiner derzeitigen Aufstellung, ca. 60% in mREITs und 40% in US$ Mittelstandsanleihen, bei einer Ausschüttungsrendite von jeweils 10-12% habe ich ja schon fast eine höhere (Ausschüttungs-) Rendite als der ARERO. 😉

    An sonsten: ARERO = kostengünstig, solide, Langzeitinvestmentfähig.

    Wenn Du etwas „Knick armes“ suchst: Ethna Aktiv E A (764930), bei Comdirect ebenfalls ohne Aufschlag als Sparplan zu verwirklichen. Das sind dann aber fast nur EURO-Anleihen … aber sehr, sehr, sehr Knick-arm 🙂

    Dir sollte eigentlich der „FRANKFURTER AKTIENFONDS FUER STIFTUNGEN T (WKN: A0M8HD)“ sehr zusagen. Sieh Dir den mal näher an und sage mir, was Du von dem Managementstil da hälst. Ich war schon in ihm investiert. Wird inzwischen von der Comdirekt auch als Sparplan (allerdings und leider mit 2,5% Aufgabeaufschlag) angeboten. Dies wäre eventuell noch eine Alternative (zum ARERO), über die ich nachdenken würde.

    Meine message war insgesamt: “…regelmäßig in unregelmäßiger Höhe einzahlen kann, also sozusagen immer wenn was übrig ist.” Man kann kostenlos jeden Sparplan ***monatlich*** anpassen (incl. ganz aussetzen).

    Gruß

    Thomas

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      Dir sollte eigentlich der “FRANKFURTER AKTIENFONDS FUER STIFTUNGEN T (WKN: A0M8HD)” sehr zusagen. Sieh Dir den mal näher an und sage mir, was Du von dem Managementstil da hälst. Ich war schon in ihm investiert…. Der gefällt mir auf den ersten Blick wirklich gut 🙂 Werde mir das mal näher ansehen… Du bist doch Fondsspezialist…es gibt auch ein paar Fonds die nur oder überwiegend familiengeführte Unternehmen im Portfolio haben. Hast Du dazu noch eine Empfehlung für mich?

      Gruß, Lars

  3. Thomas said:

    Wir fahren ja auch mit einem Otte-Motor 🙂

    Im Ernst: Bin auch Otte Fan. @Micha: Darf ich daher nachfragen, welchen Fond in WKN ausgedrückt Du konkret meinst? Als er aufgelegt wurde, war ich lange am Überlegen, bei dem „MAX OTTE VERMOEGENSBILDUNGSFONDS AMI P (T)“ (WKN: A1J3AM) einzusteigen … gibt es noch einen anderen Otto-Motor, sorry, Otte Fond?

    An honuko gewandt noch eine Ergänzung: Ich finde den „FRANKFURTER AKTIENFONDS FUER STIFTUNGEN T“ (gibt es auch als A; T = WKN: A0M8HD) sehr faszinierend. Dieser sei in Deutsche Klein- und Mittelwerte investiert. Wie der Fondsmanager allerdings mit derartigen Aktien eine so geringe Volatilität hinbekommt, ist mir ein Rätsel. Unbedingt mal ansehen (war schon im eigenen Portofolio). M.E. für ein Langzeitinvestment über 20 Jahre sehr gut geeignet. Geschätze Performance p.a.: Um die 15% bei äußerst geringer Volatilität. Eben für Stiftungen geeignet. Bin gegenwärtig nicht investiert, da bei meinem Onlin-Broker ein Ausgabeaufschlag von saftigen 2,5% anfällt…

    @Lars: „und wäre selber interessiert so etwas für meine Kinder zu machen, oder eben auch für die eigene Rente. Angedacht wäre hier ein Instrument in das man regelmäßig in unregelmäßiger Höhe einzahlen kann, also sozusagen immer wenn was übrig ist.“

    Wir haben hier ein Problem mit den Nebenkosten unseres Hauses. Alles kompliziert. Das eine ist montlich, das ander vierteljährlich, beim Gemeinschaftsstrom haben wir erst einmal für 1 Jahr im Voraus bezahlt usw. usw. usw. Darüberhinaus müssten wir „Instandhaltungsrücklagen“ bilden. Das Problem ist sehr konkret, da u.a. die Option besteht, dmnächst von unserem Wärmelieferanten den Heizkessel und den Rest der Heizanlage als Eigentümergemeinschaft abzukaufen (Kosten pro Eigentümer so um die 4.000 €). Und wenn wir das getan haben, sollte wir gleich für einen neuen Heizkessel in den nächsten 10-20 Jahren sparen.

    Mit angemessener Instandhaltungsrücklage — ich schätze, da sind wir bei Nebenkosten von grob geschätzten 600 € (die pro Monat jedoch mal mehr und mal weniger anfallen). Ich will das „Problem“ demnächst wie folgt lösen: Ich überweise monatlich 600 € auf ein Konto mit angeschlossenem Depot. Am 15. eines Monats schaue ich, ob das Konto mit 1000 € gedeckt ist oder nicht. Bei Überdeckung wird dann ein Sparplan ausgeführt und jeweils am 15. der (immer sich ändernde) Betrag bestimmt, der am kommenden 1. in den Sparplan wandern soll. So könntest Du das auch machen („…regelmäßig in unregelmäßiger Höhe einzahlen kann, also sozusagen immer wenn was übrig ist.“).

    Ich werde den Sparplan aller Voraussicht nach mit dem ARERO als Fond umsetzen.

    Schönen Abend noch

    Thomas

    • Lars said:

      Moin Thomas,

      die Idee das ganze mit einem „Haushaltskonto“ zu verknüpfen finde ich grundsätzlich gut, das das Geld ja ohnehin schon aufgegeben war und somit jedesmal Freude aufkommt wenn etwas übrig bleibt was man dann sinnvoll für die Altersvorsorge einsetzen kann. Letztlich ist das natürlich linke Tasche rechte Tasche, aber der psychiologische Effekt sollte nicht unterschätzt werden. Deswegen ist der Ansatz das Geld dann auch „auszugeben“ indem man monatlich ein paar Fondsanteile dafür kauft aus meiern Sicht richtig, denn erfahrungsgemäß kommt sonst immer irgend etwas dazwischen und man verwendet das Geld letztlich doch für ausserordentlich entstandene Kosten.

      Den ARERO Fonds habe ich mir gerade mal etwas näher angeschaut…Scheint mir etwas ganz solides ohne viel Aufregung zu sein. Dennoch stört mich ehrlich gesagt der dolle Knick im Chart zum Ausbruch der Krise. Da gab es schon Fonds die das besser abgefedert haben 😉

      viele Grüße

      Lars

  4. Micha said:

    Verzeihung… der gute Mensch heißt natürlich Otte 😀

  5. Micha said:

    Grüße,

    ich würde auch vermuten, dass der MDAX oder SDAX auf Dauer tendenziell den DAX oder DivDAX outperformt, wobei ich insofern ich die Wahl hätte etwas globaleres bevorzugen würde (siehe Aussage Lars). Ich persönlich finde den PI Global Value Fund von Max Otto ziemlich interessant, da Herr Otto in meinen Augen bzgl. Value-Investing echt was auf der Kirsche hat. Evtl. lohnt es sich auch einen näheren Blick auf den ARERO (Weltfond) – wurde kürzlich schon thematisiert – zu legen. Je nach Risikoneigung würde vlt. auch ein Rohstoff-ETF oder Branche (Solar, 3D-Druck, …) in Frage kommen.

    VG aus DD

  6. Thomas said:

    „Gibt es so etwas???“

    Mir fällt dazu (auch für Deine Zwecke, Lars) spontan der ARERO WELTFONDS (WKN: DWS0R4) ein. Ich halte dieses Papier i.ü. für geeignet, kostengünstig, arbeitsarm und Nerven schonend die von honuko angedachte Langzeitstrategie umzusetzen (meine Renditeerwartung an ARERO langfristig ca. 8% p.a.). Positiv (gegenüber alleinigem Investment in DAX) finde ich daran, dass die Gewichtung (der 60% Aktien) nach BIP von Regionen geschieht, d.h. der Fond mittelfristig in Wachstumsregionen umschichtet.

    Noch 2-3 ergänzende Anmerkungen:
    1. „deren größte Positionen die Johnson&Johnsons oder Procter&Gambles dieser Welt“: Das entspricht, grob, der Dividenen-Aristokraten-Strategie, auch wenn Du bei den genannten Titeln (+Coca Cola, MacDonalds, Nestlé +/- Fielmann) vermutlich eher an „consumers goods“ denn an Dividende denkst.
    2. Es gibt Berechnungen, die mir glaubhaft besagen, dass monatliche Sparpläne in der Regel zu teuer sind und vierteljährliche (gegenüber monatlichen oder halb- bis jährlichen) Sparpläne die beste Kosten-Nutzen-Relation aufweisen. Wenn man mal kurz darüber nachdenkt: Sparplan DivDAX monatalich vs. 3-fache Summe vierteljährlich über einen Zeitraum von 20 Jahren? Letzteres ist einfach nur billiger (Tip an honuko).
    3. Die eigene homepage trägt den Namen „Portofoliotheorie für Kleinanleger“. Ein Sparplan in nur einen ETF ist nun nicht wirklich ein Portofolio, auf das man Theorie anwenden könnte. Vielleicht macht es für honuko Sinn, in 4-5 Papiere 1x vierteljährlich zu investieren und beim Kauf Portofoliotheorie anzuwenden (wäre: „Kaufe das Papier, das im Portofolio gerade das geringste Volumen hat = in der Vergangenheit am meisten abgestraft wurde/am schlechtesten lief).

    Schönen Sonntag noch an alle

    Thomas

  7. Thomas said:

    EDIT:

    „Von einem Papier wie ETFL23 (“DEKA DAXPLUS MAXIMUM DIVIDEND UCITS ETF”; Strategie: Der ETF hat immer die [deutschen] Papiere im Depot, die im nächsten Jahr die höchste prognostizierte Dividende haben …“

    …, die im nächsten ***HALBEN*** Jahr die höchste prognostizierte Dividende haben …

    So kommen die Kosten des ETFL23 zustande. Ich halte von der Strategie nix, insbesondere für deutsche Papiere, die einmal jährlich, insbesonder im 2. Quartal, ausschütten.

  8. Thomas said:

    Hallo honuko,

    ich will Lars keineswegs vorgreifen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich Lars sogar freut, wenn (erst) einmal ich antworte:

    Über einen Horizont von 20 Jahren halte ich den DivDax für minimal aussichtsreicher als den DAX selbst (incl. solche dummen Ereignisse miteingerechnet wie dass sich in der Bankenkrisie die Banken im DivDax und nicht so sehr im DAX tummelten). Da es bei DivDax-ETFs sowohl ausschüttende als auch thesaurierende Varianten gibt, würde ich mir hier länger überlegen, ob es für den Sparplan (?) für den Neffen ausschüttend oder thesaurierend sein soll (auch die eventuell steuerbedingten Kostenunterschiede).

    Von einem Papier wie ETFL23 („DEKA DAXPLUS MAXIMUM DIVIDEND UCITS ETF“; Strategie: Der ETF hat immer die [deutschen] Papiere im Depot, die im nächsten Jahr die höchste prognostizierte Dividende haben – dies sind nicht nur DAX-Werte) möchte ich dagegen klar abraten. Der ETFL23 ist m.E. (durch das häufige Umschichten) am Ende ein Performance-Killer.

    Ich würde aber (an Stelle von „Maximum-Dividende“) über eine „Aristokraten“-Strategie nachdenken – d.h. ETFs mit Dividentitel, die ihre Dividende rückblickend praktisch niemals erniedrigt hatten. SPDR biete hier einiges an (z.B. SPDR S&P EURO DIVIDEND ARISTOCRATS ETF = WKN: A1JT1B).

    DAX-MDAX-SDAX: Hier ist meine langfristige Einschätzung, dass der MDAX (Dank oder trotz höherer Volatilität) am Ende DAX und DivDax outperformed (da die Titel eher zu Wachtum neigen als die Blue-Chips). Für den MDAX gilt das rückblicken so – SDAX bin ich etwas überfragt.

    Ein Sparplan auf den MDAX (thesaurierend/Performance-Index) wäre aus meiner Perspektive ein „heißer Tip“ für die von Dir angedachten Zwecke.

    Am Ende möchte ich noch bemerken, dass meine langrfristige Prognose nicht ist, dass Deutschland (und damit der DAX) als Weltwirtschaftsmacht # 4 auf Rang 3 oder 2 vorrückt. Deutschland wird eher von Brasilien oder Indien (oder Thailand oder Indonesien oder oder oder) demnächst überholt werden. Vor diesem Hintergrund noch 3 Papiere, die m.E. einen Gedanken bei langfristigem Investment wert sind:

    – ISHARES DOW JONES ASIA PACIFIC SELECT DIVIDEND 30 (WKN: A0H074)
    – ISHARES DOW JONES EMERGING MARKETS SELECT DIVIDEND ( WKN: A1JXDN)
    – ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS BOND (WKN: A0RFFT)

    Last but nut least (kann einfach meine Klappe nicht halten): Über 20 Jahre würde ich das heute vom Prinzip her mit dem auf meiner homepage beschriebenen „Sibersparplan“ tun (ich spiele dieses Musterdepot erst 1 Monat und kann so nichts zur längerfristigen Performance nachhaltig sagen), eventuell mit 2 kleinen Änderungen:

    1. Ich selbst würde vermutlich den Silberminen-ETF durch Silver Wheaton ersetzen und evtl. auch den ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS BOND (WKN: A0RFFT) durch eine „Pseudoaktie“ (Prospect Capital Corporation) ersetzen – in Einzelaktien erfordert das aber den Mut anzunehmen, dass es beide Unternehmungen auch noch in 20 Jahren geben wird – dazu habe ich auch keine Meinung und das ist nicht Jedermanns Geschmack.
    2. Ich würde, um Kosten zu schonen, ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS BOND (WKN: A0RFFT) (oder Prospect) nicht verkaufen, wenn Silber fällt. Ich würde vermutlich einfach nur in diesem Fall A0RFFT oder Prospect NICHT kaufen sonder die monatliche Investition nun in das fallende Silber aufwenden/umlenken. Halte ich persönlich für die erfoglsversprechendste Strategie – ist aber keine Antwort auf Deine Frage DAX-DivDax (hier würde ich klar DivDax bevorzugen).

    Beste Grüße

    Thomas

  9. honuko said:

    Hallo Lars, hallo Investorsinside- Gemeinde,
    ich bin ein zufriedener Leser der täglich vorbeischaut und das auch schon seit mehreren Jahren. Die ein oder andere spannende Investmentidee konnte ich auch bereits umsetzen. Ich bin gerade am Überlegen, eine langfristige Strategie für meinen Neffen aufzubauen; dazu will ich eine monatliche Summe auf einen DAX- ETF investieren und überelge gerade, ob vielleicht ein Investment aufe den DivDax etragsreicher ist.
    Vielleicht nicht die Spannung eines DayTradeInvestment, aber für einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten nicht verkehrt, auch gemessen am Aufwand.
    Was ist eure persönliche Meinug dazu oder was sind eure Alternativen, bzw. deine Lars?
    Viele Grüße

    • Lars said:

      Hallo honuko,

      erst einmal herzlich willkommen hier 😉 obwohl ich mir fast sicher bin diesen Namen schon mal irgendwo gelesen zu haben. Ich kann mich natürlich auch irren, aber warst Du hier nicht früher schon „aktiv“ in Form von Kommentaren?

      @Thomas, vielen Dank für die Ausführungen denn wie ja allgemein bekannt ist gehören 20-Jahres-Strategien nicht unbedingt zu meinem Spezialgebiet 🙂 und somit danke für das Vorgreifen.

      Ich finde sowohl den Ansatz aber spannend als auch die Produkte mit denen man eine solche Anlage abdecken könnte und wäre selber interessiert so etwas für meine Kinder zu machen, oder eben auch für die eigene Rente. Angedacht wäre hier ein Instrument in das man regelmäßig in unregelmäßiger Höhe einzahlen kann, also sozusagen immer wenn was übrig ist.

      Eine Art Fondssparplan mit dem man langfristig gute Gewinne erzielen kann, die dann die Ausbildung der Kinder sichert wäre also grundsätzlich wünschenswert. Aber auch hier gilt wohl, das keine Strategie für die Ewigkeit gedacht ist, weil sich immer irgendwo auf diesr Welt ein paar Faktoren deutlich negativ verändern können und somit auch die gesamte Strategie gefährden. Die Frage an Euch ist also gibt es ein solches Instrument überhaupt?

      Ich würde hier wohl zu Fonds/ETF´s greifen, deren Anlagestrategie nicht nur auf regelmäßigen Dividenden basiert sondern die global investieren, deren größte Positionen die Johnson&Johnsons oder Procter&Gambles dieser Welt sowie Gold-und Silber sind, und die zusätzlich eine Prise Salz in Form von Momentum Aktien und Emerging Markets etc. beinhalten. Also in diesem Bereich aktiv gemanagt werden. Gibt es so etwas??? Vielen Dank schon mal für die Antwort.

      viele Grüße Lars

  10. Thomas said:

    Moin Lars,

    kurz zum Impressum: Meine Frau hat ein kleines Geschäft und eine zugehörige Webseite – selbstversändlich mit Impressum. Ich selbst will ausdrücklich keinen Pfennig mit „Portofoliotheorie“ verdienen. Ziel der *privaten* Seite ist allein, mehr Vertrauen bei „Kleinanlegern wie Du und ich“ in das Thema Aktien bzw. Wertpapiere im allgemeinen herzustellen. Eher ein politisches denn ein geschäftliches Anliegen. Bei der ersten Abmahnung wird der Blog vollständig gelöscht.

    Ich hatte schon einmal überlegt, Dich zu fragen, ob bei Dir bei Investor Indside Interesse bestünde, über so etwas wie mein Realdepot in einer eigenen Rubrik zu berichten – also dafür das Impressum von Investor Inside zu verwenden/missbrauchen. Ich stell die Frage jetzt einfach!

    „Allerdings bin ich ja wie schon gesagt eher nicht der Meinung, dass man Käufe und Verkäufe so statisch handhaben sollte.“

    Das Realdepot folgt, wenn auch kaum sichtbar, Portofoliotheorie bei der man vierteljährlich oder jährlich zu festgelegten Zeitpunkten das Depot adjustiert. Im konkreten Fall meines Depots, hier und heute oder mit Schlusskursen von gestern, ist (10 Monate zurück) am besten gelaufen:

    1. Silver Wheaton
    2. ISHARES JPMORGAN USD EMERGING MARKETS Anleihen
    3. ISHARES DOW JONES ASIA PACIFIC SELECT Dividend/Aktien…
    4. American Capital Agency
    5. ISHARES DOW JONES EMERGING MARKETS SELECT Dividend/Aktien…
    6. Prospect Capital Corp.

    Ich dürfte nach den Depot-Regeln, wenn heute ein 20. des Monats wäre, für 2000 (von derzeit ca. 6700) Silver Wheaton verkaufen und für 1000 Prospect einkaufen.

    Sollte ich das heute tun?

    In Silver Wheaton ausgedrückt: Was würdest Du hier als Trader, technisch gesehen, machen? Verkaufen, weil erneut (dann zum 3. Mal innerhalb eines Jahres) das „Purzeln“ von ca. 27 US$ auf ca. 20 US$ droht?

    Rein „bauchgefühlstechnisch“ würde ich jetzt eher in Silver Wheaton einsteigen … Hat halt im Juli noch mal kräftig Luft geholt für die „Jahresendralley“. So unentschlosssen … warte ich halt den 20. August ab.

    Simple gefragt: Was würdest Du mit 342 Silver Wheaton im Depot (durchschnittlicher Ankaufspreis im zurückliegenden Jahr ca. 17,60 €, also recht teuer) jetzt machen? Verkaufen? Halten? Nachkaufen?

    Zur (Wochen-) Performance des Depot selbst: Der Depotwert hat jetzt in einer Woche um 250 € zugelegt, es ist 1 Dividende von Prospect eingegangen. Ich erwarte 1 weitere (Quartalsdividende) in Höhe von ca. 100 € von American Capital nächste Woche…

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      ganz kurz zum Thema Impressum: Warum willst Du denn nicht einfach eines machen? Kann ja nix passieren, ausser wenn Du keins hast! Und das wäre doch schade um die ganze Arbeit die Du dort investiert hast!

  11. Thomas said:

    Hallo Lars,

    erst mal besten Dank für die grobe Schätzung – mit so 150-200 k könnte man also tradend schon so seinen Lebensunterhalt bestreiten. Vielleicht so: Wenn es mit meinem Langeweiler Depot (und meinen Sparabsichten) klappen sollte, kann ich ja bei Renteneintritt mit 100 k die halbe Rente tradend verdienen 🙂 Zwischen dem Gebiss die Lesebrille suchend 🙂

    Im Wellentrader-Depot übe ich ja schon mal im trockenen.

    Auf was schätzt Du so etwa die Rendite in meinem Realdepot – längerfristig?

    Ist auch schwierig für mich zu sagen, da ich nicht weiß, ob man die auf der Grundlage des Rahmens von 60k, dem des Eigenkapitals von 20-25k oder auf dem tatsächlich am Markt befindlichen Kapital berechnen soll. Rendite bisher, von 13 k über 13 Monate investiert, ca. 1k … ist aber vermutlich nicht einfach 1k/13k sondern eher 1k/6,5k (13/2)? Es fängt schon damit an, dass erst jetzt so langsam Dividendzahlungen in relevantem Umfang eingehen…

    • Lars said:

      Moin zusammen,

      Ich war gestern nicht „im Einsatz“ weil schönes Wetter…und man muss die Tage ja nutzen 😉 Heute möchte ich das Versäumte natürlich nachholen…

      Thomas,

      Dein Realdepot ist durchaus interessant und ich glaube das der Ansatz „on the long run“ auch richtig ist. Allerdings bin ich ja wie schon gesagt eher nicht der Meinung, dass man Käufe und Verkäufe so statisch handhaben sollte. Umso gespannter bin ich aber auf das Ergebnis Deiner Strategie! 5% Dividende und 2% Anti-Inflations- Rendite sollten wohl machbar sein. Möglicherweise muss man irgendwann an dieser Schraube etwas drehen, wenn die durch die große Geldschwemme entstandene Hyper-Inflation eintrifft.

      Was ich als Leser Deines Blogs besonders gut finde sind Deine persönlichen Kaufargumente/Begründungen für die einzelnen Trades in Form eines kurzen Datenblattes zu der Aktie…! Und nochmal der Tipp an Dich „Denk an ein ordentliches Impressum“, den es gibt böse Menschen/Anwälte auf dieser Welt die sich an Dir bereichern wollen. Und dann ist die beste Rendite ganz schnell wieder wech…

      VG, Lars

  12. Thomas said:

    Hallo Lars,

    dazu „…und würde mir grundsätzlich nichts mehr wünschen als so ganz gemütlich anzulegen.“ eine möglichst kurze Anmerkung:

    Ich selbst befinde mich in einer beruflich gut abgesicherten Position und sollte mir um die Rente ebenfalls nicht sehr ernsthafte Gedanken machen. Den politischen Gedanken zur Kapital gedeckten Altervorsorge halte ich für grundsätlich falsch (kurze Begründung: siehe/vergleiche USA). Wenn dieser Gedanke aber umgesetzt werden soll, dann bitte nicht mit Riestern, Kapitallebensversicherung, Bausparvertrag, 624 DM Sparen und wie der ganze staatliche Versicherungs- und Bankenssubventionskram sonst noch heißen mag. Kapital als Selbstentscheider ins eigene Depot – die einzig sinnvolle kapitalgedeckte Altervorsorge – meine (politische) Meinung

    Ich will den Eintritt ins Rentenalter dennoch ein wenig – kapitalgeckt – abfedern. Die Ziele sind klar. Die konkreten Umstände sind etwa wie folgt: Ich habe ca. 20-25k Eigenkapital, das eh angelegt gehört. Den Rahmen kann ich recht unproblematisch auf ca. 60k mit Fremdkapital ausdehnen. Im Augenblick möchte ich nicht am Lebensstandard sparen und spare eh genug in die Tilgung des eigenen Hauses. In ca. 3 Jahren schätze ich aber, dass ich in das Wertdepot mit steigenden Beträgen, Lebensstandard neutral, in das Depot ansparen kann. Ich hoffe so, auf ein Depotvolumen von ca. 100k zu kommen. Die Ausschüttung von ca. 400-500 € im Monat und das nicht mehr angesparte Geld sollen einen finanziell weichen Renteneintritt bewirken. Die Rendite … ich rechne so mit 6-10% p.a. (bitte berücksichtigen, dass mein Depot 2 Werte hat, die gegenwärtig eine Ausschüttungsrendite von mehr als 10% haben). Das Depot selbst ist ja zudem nicht buy-and-hold sondern slow-motion-trading.

    Mit 100k (day-) traden und davon den Lebensunterhalt zu gewährleisten? Ich glaube, die Frage nach der Größe des Vermögens, um davon DURCH (day-)TRADEN leben zu können, hatte ich schon aufgeworfen. Ich denke 100k reichen für „gemütlich anzulegen“ und auf eine (inflationsgesicherte) Zusatz-Rente von 400-500 € zu kommmen. Wieviel ist demgegenüber mit Traden de facto mehr drin? Grobe Schätzung?

    • Lars said:

      Hallo Thomas, die Frage ist eigentlich nicht zu beantworten, aber ich würde mal sagen wenn Du als Vollblut-Trader nicht auf eine Rendite von mindestens 30 Prozent (auf das eingesetzte Kapital) oder besser kommst, dann machst Du etwas falsch, bzw. musst nochmal an Deiner Strategie feilen. Natürlich kann es auch mal ein oder zwei Jahre nicht so laufen, aber on the long run sollte das drin sein. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt wenn es mal richtig gut läuft…

  13. Thomas said:

    Hallo Lars,

    kein Problem mit den Links. Die eigene Seite richtet sich ja an Kleinanleger und weniger an „Investors“, ob inside oder outside. Wie auch immer – würde mich freuen, wenn Du dennoch – sehr – gelegentlich mal meiner Seite einen Besuch abstatten würdest. Ich versuche insgesamt, prospektiv ein paar Ideen realitätsnah am Markt zu testen. Nur am Rande: Das „Dogs of the MDAX“ Depot outperformed den MDAX auch heute, der „DAX Hedge Fonds“ 🙂 hat heute, am 2. Tag, eine Rendite um die 150-250 Euro (also Promillebeträge, aber abgesichert outperformed).

    GLUU und KNDI sind sicherlich „witzig“ – sie kommen jedoch nicht auf eine watchlist für ***Kleinanleger***. Mit dem Wellenreiterdepot will ich realitätsnah einfach mal darstellen, wie denn so die Performance ist, wenn man begründet in bestimmte Einzeltitel rein und wieder rausgeht.

    Eine Meinung von Dir zu Awilco Drilling (WKN: A1JEML)?

    Um keinen Link zu setzen: Das hier ist von der Dividendenseite des norwegischen 2 Bohrinselnleasingwertes:

    „In 2013, Awilco Drilling stated its intent of distributing all free cash flow above a robust cash buffer to support operational working capital requirements and planned capital expenditure.

    Earnings Quarter
    Dividend per Share (in USD) Dividend Paid per Share (in NOK) Ex Dividend Date Payable Date
    Q1 2014 1.15 6.8908 19 May 2014 20 June 2014
    Q4 2013 1.10 6.5021 4 March 2014 20 March 2014
    Q3 2013 1.10 6.7353 20 November 2013 20 December 2013
    Q2 2013 1.00 5.9160 21 August 2013 20 September 2013
    Q1 2013 1.00 5.7610 24 may 2013 20 June 2013“

    Mit steigenden Dividendzahlungen – und das ganze im Sonderangebot für unter 20 Euro?
    Earnings 2013 angeblich um die 25 NOK…

    Erinnert mich stark an Asian Bamboo … was macht die denn eigentlich zur Zeit? Wow – handelt immer noch über einem Euro 🙂 Bambus scheinen die jedoch nicht zu produzieren sondern im Wesentlichen Verluste.

    Ja, guter Einstieg bei Banco Popolare gestern. Die Deutsche Bank wird es wohl die nächsten Tage, selbst wenn wider Erwarten „Mutti“ in den Vorstand gewählt werden sollte (=Newsflow), nicht unter 25 Euro fallen können und Luft nach oben ist reichlich. Vielleicht „schummle“ ich wirklich mit der Deutschen Bank in meinem eigenen Depot beim Kauf im August?!

    Die Bank des heiligen Geistes in Portugal: Die hatte ich längere Zeit (noch vor Eurokrise) immer als Alternative zur Santander analysiert. In der Zeit kam sie mir als eine kleine, solide, portugiesische Dividendenkuh vor. Ich tue diese Kuh eventuell wirklich auf die watchlist – gibt nur gegenwärtig keine Milch.

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      na klar schaue ich ab und zu bei Deiner Seite vorbei. Ich finde den Ansatz ja durchaus spannend und würde mir grundsätzlich nichts mehr wünschen als so ganz gemütlich anzulegen. Bei jemandem der sozusagen sein täglich Brot damit verdienen muss geht das aber wohl nicht….!? Awilco Drillich hat einen Super-Chart und sieht grundsätzlich echt interessant aus. Ich würde einen solchen Wert allerdings nie auf meine Watchlist nehmen weil die Umsätze selbst an der Nasdaq und in GB lächerlich gering sind. Das lässt viel Spielraum für böse Menschen die nur an Dein Geld wollen 😉 Bei Asian Bamboo liegt der Fall ähnlich, bzw. hier ist das grundsätzliche Geschäftsmodell wohl langsam gar nicht mehr existent. Denn, ich kann mich erinnern eine Meldung gelesen zu haben, dass man dort nun zur Immobilienholding oder so etwas werden will. Die Bilanzen der letzten Jahre sind für mich ebenso undurchsichtig,,, also eine echte „Igitt-Aktie“

      viele Grüße

      Lars

  14. Thomas said:

    Hallo Micha,

    ich befasse mich eigentlich täglich mit Wertpapieren (und das mit gewissen Enschränkungen und Unterbrechungen seit nahezu 25 Jahren; und eigentlich weniger mit Aktien, obschon ich alles, was eigentlich vermittels Fond oder ETF umgesetzt gehörte, bei mir im eigenen Depot mit „Aktien“ in Gänsefüßchen umgesetzt wurde).

    Richtig ist, dass ich nur einmal im Monat Wertpapiere kaufe (jeweils um den 20. eines Monats herum) und noch seltener Wertpapiere verkaufe. Das ganze kann man öffenlicht im Realdepot nachvollziehen (nächster Besuch im Realdepot lohnt also erst wieder Ende August).

    Traden, Wellentraden – dazu mache ich gegenwärtig nur Trockenübungen. Gestern ist ja was im Wellentraderdepot geschehen…. Der Stop Loss von 10,80 € für die Banco Popolare ist technisch begründet (ein Tief in den letzten Wochen im Zusammenhang mit den Problemen bei der Bank des portugisischen Heiligen Geistes, Banco Espirito Santo; heute plus 16%, kommt evtl. ebenfalls auf meine watchlist).

    Die Frage nach dem wie richtet sich an Lars. Ich selbst würde nur mit etwas traden, das ich fundamental beurteilen kann. Das kann ich sowohl bei GLUU als auch bei KNDI nicht. Diese kommen daher nicht auf meine watchlist.

    Das Problem bei beiden Werten sehe ich darin, dass sie jenseits ihres all-time high traden, zudem noch wie die Rakete durch die Decke gehen. Was kann man technisch dazu sagen?

    Nettovermögen pro Aktie GLUU: 61 Cent, Cashflow 9 Cent. Umsatzwachstum 2014 auf 2015 sagen wir 20%. Was soll der Wert denn Wert sein? Die 200 Tagelinie bei ca. 3 Euro… Würde den stop loss bei 3,10 Euro oder 3,60 legen (und bei diesem eingeplanten Verlustrisiko per se nicht investieren).

    Beste Grüße aus NRW

    Thomas

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      nur eine kurze Anmerkung von mir …ich musste Deine Links in den Kommentaren ein wenig eingrenzen, da Google so etwas nicht gerne sieht und das weder für meine noch für Deine Seite gut ist 😉 Ich hoffe Du hast dafür Verständnis.

      GLUU und KNDI sind reine Momentum-Aktien bei denen niemand ersthaft nach einer fairen Bewertung fragt weil es einfach Wurst ist. Der Trend wird von den Playern an der Wall Street so lange geritten bis er bricht, that´s it. Das haben wir in den vergangenen Monaten schon so oft gesehen und deswegen ist es manchmal ganz spaßig so etwas mitzuspielen. Hat aber nichts mit seriöser Geldanlage im klassischen Sinne zu tun, da gebe ich Dir recht!

      Die Banken laufen ja ganz ordentlich und ich überlege schon ob ich da auch mal ein wenig mitspiele…

      Gruß

      Lars

  15. Micha said:

    Gruß,

    @Thomas: Hieß es nicht neulich Du befasst dich nur 1mal im Monat mit Aktien? 😀

    Wurde gestern übrigens bei GLUU ausgestoppt. :_( Hatte in der Mittagspause noch schnell den Stop von Break-even auf rund 10 % unter Schlusskurs Vortag angepasst und BENG wurde er prompt gerissen. Ist gerade fast ein wenig ärgerlich, wenn man bedenkt das ich zeitweise bei +25% war und nun „nur“ +11,…% gemacht habe. Dummerweise hatte ich zwecks Eile den Innenstab nicht beachtet, ansonsten hätte ich den Stop wohl auf 6,40 USD gesetzt und nicht auf 6,75 USD. Wie handhabst Du das Lars? Trailing-Stop, Teilgewinnmitnahme ab 20-25%, … ??? KNDI ist wohl erstmal am konsolidieren und wird ggf. vorerst das GAP bei 15 EUR ansteuerrn. Der richtige Einstiegszeitpunkt wird demnach noch ein wenig auf sich warten lassen.

    VG aus NRW

    • Lars said:

      Moin Micha,

      Tja, so läuft es manchmal eben und keiner weiß so gut wie ich dass man sich dann so richtig schön ärgert…vor allem wenn die Aktie im Anschluss wieder kräftig nach oben läuft. Ich persönlich handhabe das u.U. sehr flexibel und habe – je nach Aktie – manchmal auch gar keinen Stopp wenn ich das nicht als sinnvoll erachte. Später dann wenn der Trade läuft kommt natürlich ein Stop auf Einstand ins System…. Grundsätzlich war Dein Vorgehen bei einem Plus von 25% also aus meiner Sicht richtig , ist halt nur blöd gelaufen. Trailing-Stopps oder Teilgewinnmitnahmen mache ich meist erst dann wenn ich in der Nähe meines ursprünglich geplanten Kursziels bin. Aber auch das ist natürlich eine sehr persönliche Variante…

      VG, Lars

  16. Thomas said:

    Hallo Lars,

    stimmt ja – ich hatte mich über die Gebührenstruktur bei Saxo etwas belesen… Ich komme über die Comdirect bei NYSE auf Gebühren (Einzelkauf-/Verkauf im Volumen von 1000-2000 €) in der Größenordnung von 20-30 €. Saxo … ich werde noch ein klein wenig nachdenken, aber ein 2. Depot, bei der Saxo Bank? Warum eigentlich nicht?!

    Der Blog
    habe ich am Wochenende begonnen. Ich will mittelfristig über das eigene (Real-) depot sowie über 2-3 Musterdepots berichten, die verschiedene Strategien verfolgen. Ich will so, wenn ich langfristig und „aufrichtig“ berichte, im Wesentlichen Kleinanleger die Angst vor den bösen Aktien nehmen (und ihnen eher Angst vor staatlich geförderten Altersvorsorgeinstrumente vermitteln). Im Augenblick ist dort nichts zu tun, außer Strategien zu prüfen und davon zu berichten.

  17. Thomas said:

    Hallo Lars,

    erst mal Danke. Habe mir das Problem mal bei Lynx und Saxo Bank angesehen. Lynx hat weder Bangkok (und im Sinne der Diskussionen mit Micha: auch nicht die Börse von Male oder Victoria) noch ***Toronto*** im Angebot. ***Saxo*** bietet dagegen ***Toronto*** an.

    Darf ich mal so unverblümt fragen: Was kosten Dich Transaktionen an den US (+/- kanadische) Börsenplätzen bei Transaktionssummen von ca. 1.000-10.000 € bei Saxo?

    Sansiri ist im ETF „iShares Emerging Markets Dividend UCITS ETF“ ein Bestandteil und der ETF steht bei mir eh auf der Einkaufsliste. Zudem haben wir schon Grund und Boden in Thailand, so dass … es muss nicht unbedingt Sansiri sein… (eventuell in THB verausgabte Staatsanleihen? Heißen Tip, wo man die bekommt? Sind im „iShares Emerging Markets Local Government Bond UCITS ETF“ enthalten und machen knapp 10% des ETF Volumens aus – aber muss man immer Rubel und Rupien (mit-) kaufen wenn man eigentlich Baht möchte?).

    Centerra und die Börse von Toronto: Es juckt, es juckt verdammt. Bitte bedenken, dass im eigenen Depot (siehe hierzu http://portofoliotheorie.wordpress.com/realdepot/realdepot-strategie/) Anleihen zur Zeit mehr als 50% des Bestands ausmachen. Ein wenig „Pep“ durch Centerra, das doch wieder anders tickt als Silver Wheaton … es juckt verdammt 😉

    Saxo Bank? Gute Idee?

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      also ich habe gerade mal nachgesehen….Thailändische Aktien kann man so direkt leider bei Saxo auch nicht handeln. Dafür sind die Gebühren dort für die sonstigen Märkte durchaus erträglich. Aktien Europa bspw. für 0,1% vom Volumen und USA für 2 Cent pro Aktie (Canada 3 Cent) was natürlich im Falle einer Google oder Netflix Aktie ein echter Hit wäre. Bei Pennystocks ist das dann gaaanz anders…. Also hier geht es nicht nach Anlagesumme sondern nach Aktienanzahl. Bei 10.000,- Euro in Google angelegt macht das dann eigentlich 400 Cent Provi 😉 was natürlich euch die Mindestkommission von 15,- Dollar leider ausgehebelt wird…

      Herzlichen Glückwunsch zum eigenen Blog 😉 Konnte kein Impressum finden, gehe aber davon aus dass das Deiner ist, oder?

  18. Thomas said:

    … ah … will noch die Frage ergänzen:

    Kannst Du über Lynxbroker gut Centerra Gold (WKN: A0B6PD) handeln? Über Toronto in hinreichendem Volumen?

    Habe mich inzwischn in Centerra Gold etwas verliebt und würde es damit (als noch volatileren Wert als Silver Wheaton – quasi zum diversifizieren) gern mal versuchen. … Seit unserem letzten Gespräch zu Centerra Gold ist das so von ca. 3 € auf 4,50 € gestiegen 🙂

    • Lars said:

      Hallo Thomas,

      da muss ich leider passen, da ich nicht weiß ob die beiden Aktien vernünftig über Lynxbroker gehandelt werden können. Ich bin mit meinem Trading-Depot inzwischen ja bei der SAXO Bank gelandet mit der ich grundsätzlich auch sehr zufrieden bin. Allerdings handle ich ja überwiegend auch US – und europäische Aktien. Sansiri kenne ich auch ein wenig von meinen Urlauben in Thailand, sicherlich langfristig interessant, bei all dem was in diesem Land passiert. Allerdings auch nichts für schwache Nerven 😉 ebenso wie Centerra.

  19. Thomas said:

    Hallo Lars,

    bin erneut am überlegen, einen zusätzlichen Broker zu wählen bzw. ein weiteres Depot/eine weitere Depotbank zu eröffnen/zu kontaktieren.

    Cortal Consors bietet nach meinem Verständnis u.a. auch Zugang zur Börse von Bangkok?! Ich habe bei Lynxbroker nachgesehen – sehr interessant und sehr kostengünstig mit einer Reihe von interessanten Börsenplätzen – nicht jedoch Bangkok.

    Mich interessiert (oder interessierte?) Sansiri (WKN: 357533).

    Kann/könnte man Sansiri über Lynxbroker (vernünftig) handeln und wenn ja wie?

    Beste Grüße

    Thomas

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