Kursmanipulation durch Porsche und die Maple Bank?

Der Chef der Maple Bank, Wolfgang Schuck, einer der bestbezahlten Finanzmanager des Landes, und weitere Beschäftigte der Bank sollen im Auftrag des Sportwagen-Herstellers den Kurs der VW-Aktie illegal beeinflusst haben, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ Einem Medienbericht zufolge ist bei den Ermittlungen wegens des Verdachts auf Marktmanipulation im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von VW durch Porsche nun auch der Chef der Frankfurter Maple Bank im Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch berichtete, ermittelt die Staatsanwaltschaft auch gegen Schuck und Mitarbeiter der Maple Bank, weil diese angeblich im Auftrag von Porsche den Kurs der VW-Aktie illegal beeinflusst haben sollen. Der Manager soll verdeckt dafür gesorgt haben, dass während des Übernahmeversuchs von VW der Kurs dieser Aktie weitgehend stabil blieb, um Schaden von Porsche abzuwenden.

Wie die Zeitung weiter berichtet, hätten starke Kursausschläge der VW-Aktie für Porsche aufgrund risikoreicher Optionsgeschäfte teuer werden können.Die Staatsanwaltschaft wollte den Bericht nicht kommentieren. Der Verdacht ist sicherlich nahe liegend, da das Kursniveau der VW Aktie damals fern ab von jeder normalen Bewertunglag und durch „geheime Kräfte“ auch dort gehalten wurde. Ebenso wirft der ruckartige Anstieg auf 1.000,- Euro je VW Aktie, was damals Volkswagen kurzzeitig zum teuersten Konzern dieser Welt aufsteigen ließ. nach wie vor Fragen auf. Nicht nur den Milliardär Adolf Merckle hat dieser Vorgang einen Großteil seines Vermögens und damit auch sein Leben gekostet. Viele Kleinanleger fühlen sich ebenfalls über den Tisch gezogen. Ich bin gespannt ob bei den Ermittlungen etwas herauskommt. Zu viel darf man sich wohl aber nicht davon erhoffen…

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