Klagewelle rollt auf HypoReal Estate zu

Die Anleger der Hypo Real Estate fühlen sich geprellt. Der Verdacht das die drohende Schieflage wissentlich von der Unternehmensleitung dargestellt worden ist liegt nahe. Nun soll das Gericht darüber entscheiden in wie weit den Verantwortlichen eine Mitschuld an den Geschehnissen gegeben werden kann.

Am Donnerstag werde beim Landgericht München I eine Klage auf Schadenersatz über knapp vier Millionen Euro gegen den Konzern eingereicht, kündigte der Anwalt der Münchener Kanzlei Rotter, János Morlin, in der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“ an. Ende September sei eine weitere Klage geplant. Die Forderung könne dann im hohen zweistelligen Millionenbereich liegen.

Die Kanzlei vertritt Aktionäre, die die Aktien des bis vor kurzem im Dax notierten Konzerns zu durchschnittlich 35 Euro gekauft hatten. Inzwischen kostet das Papier weniger als drei Euro. Nach mehreren Anzeigen hatte die Staatsanwaltschaft München Ermittlungen aufgenommen und vor wenigen Wochen Wohnungen und Büros von ehemaligen Vorständen durchsucht.

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