Intel topt die Erwartungen, ASML enttäuscht.

Die Intel Corp. ist das erste Unternehmen aus der Hightech Szene das gestern den Bilanzreigen für die Branchenvertreter eröffnet hat, die Ergebnisse für das zweite Quartal 2008 fielen durchweg besser aus als erwartet. Der Mitbewerber ASML hingegen konnte die Erwartungen bei weitem nicht erfüllen. Trotz der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den USA haben Analysten solide Zahlen von dem globalen Marktführer für Computerchips erwartet – und selbst diese Erwartungen wurden noch übertroffen.

Intel, die ihren Erzrivalen AMD mit einer neuen Generation von Centrino-Chips für den boomenden Laptop-Markt sowie mit ihrem „Atom“-Chip für Billig-Laptops weiter abhängte, steigerte den Umsatz im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent auf en Rekord von 9,5 Mrd. Dollar. Der Reingewinn kletterte gleichzeitig um ein Viertel auf 1,6 Mrd. Dollar oder 28 Cents pro Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatzwachstum von sieben Prozent auf 9,3 Mrd. Dollar und 26 Cents pro Anteil Reingewinn gerechnet. Der operative Gewinn legte sogar um 67 Prozent auf 2,3 Mrd. Dollar zu. Intel hob ihre Rohgewinn-Marke von 53,8 auf 55,4 Prozent deutlich an. Der Konzern kaufte im Quartal für 2,5 Mrd. Dollar eigene Aktien aus dem Markt.

„Die Nachfrage in der zweiten Hälfte dieses Jahres nach unseren Produkten in allen Kategorien und auf allen Märkten ist weiter stark“, sagte Intel-Chef Paul Otellini. Für das laufende Quartal rechnet er mit Erlösen von 10 bis 10,6 Mrd. Dollar und einer Rohgewinnmarge von rund 58 Prozent.

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