Intel schiebt die Börsen an

Make my day Intel. Nach den bereits ganz ordentlichen zahlen von Johnson und Johnson gestern konnte Intel heute nacht mit den zahlen zum abgelaufenen Quartal den gesamten Technologiesektor wieder ordentlich stimulieren. Vor den Zahlen hat der Markt eher abwartend tendiert. Niemand wollte sich wohl so richtig aus dem Fenster lehnen bevor Intel die Zahlen vorgelegt haben. Das sollte sich heute ändern. Die zahlen von Intel haben große Signalwirkung für den Allgemeinzustand der Wirtschaft. Die kleinen, schnellen Chips des Unternehmens werden in allen technologischen Bereichen verbaut und sind somit ein Gradmesser für die Technologiebranche. Man könnte die Intel Zahlen also durchaus als sehr hoffnungsvolles Signal für die gesamte Technologiebranche bezeichnen.

Nach dem Auftakt durch die Intel-Zahlen geht der Reigen der Quartalsberichte aus dem Technologiesektor weiter: Der weit kleinere Hauptrivale AMD legt seine Zahlen am Donnerstag nach US-Börsenschluss vor. Gespannt warten Experten zudem auf die in dieser und nächster Woche anstehenden Ergebnisse anderer IT-und Internet-Schwergewichte wie Big Blue, IBM, Texas Instruments, Apple, Microsoft und Google. Mal schauen ob es bei den Mitbewerbern auch so gut gelaufen ist. Wenn ja sollte man eventuell auch mal wieder einen Blick in den Transportsektor werfen. irgend wer muss das ganze zeug ja auch nach Hause liefern…

Der DAX dürfte also heute mal wieder einen stärkeren Tag haben und auch die 5750 Punkte zurückerobern. Die Börsen in Asien haben sehr unterschiedlich auf die Zahlen von Intel reagiert. Während an den meisten Börsenplätzen am Mittwoch das glänzende Ergebnis des weltgrößten Chipherstellers Technologieaktien an schob, lag der Nikkei zum Handelsschluss im Minus. Händler in Tokio konzentrierten sich darauf, dass der US-Konzern trotz des guten Zwischenberichts seine Investitionsausgaben kappt. Dort gaben fats alle Chipaktien nach und zogen den Markt mit nach unten. Zusätzlich belastete die Herunterstufung der Goldman Sachs-Aktie einen Tag vor den Quartalszahlen durch die einflussreiche Analystin Meredith Whitney auch den japanischen Finanzsektor. Heute legt JP Morgan dann noch die Zahlen vor…

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