Inflationsschutz!

Inflationsschutz! Die Immobilie scheint offenbar nicht mehr unbedingt zu der ersten Wahl in Sachen Inflationsschutz zu sein. Die Risiken steigen jeden Tag, auch hier bei uns. Noch ist in Deutschland nicht viel davon zu spüren. Erste Erhebungen aber haben gezeigt das auch bei und die Zahl der Zwangsversteigerungen steigend ist. Kredite werden von Banken nach wie vor nur sehr schleppend vergeben und auch eine Umschuldung oder Neufinanzierung einer Immobilie wird immer schwieriger. Die Arbeitslosenzahlen nehmen auch bei uns weiter zu. Und dazu noch das Risiko das nach dem Kauf einer Immobilie der Preis vielleicht um 20 oder 30 Prozent fallen könnte…Da ist die Anlage in Aktien auf den ersten Blick auf jeden Fall deutlich flexibler. Unternehmensbeteiligungen gelten ebenfalls als Sachwerte und sind im Falle einer Hyperinflation neben Gold und besagten Immobilien ein guter Inflationsschutz.

Gold funktioniert ebenfalls nur bedingt als Inflationsschutz. Meiner Meinung nur dann wenn man erwartet das es ganz dicke kommt. Aber auch dann gab es im historischen vergleich leider schon ein paar Beispiele wo dies so überhaupt nicht funktioniert hat. Gestern stürzte der Goldpreis ganz unvermittelt in einem Rutsch von 1.060 USD auf 1.037 USD. Und das alles nur weil der Wechselkurs des Dollar zum Euro im gleichen Zuge von 1.503 auf 1,484 Anstieg. Man sollte also immer bedenken das der Preis des Edelmetalls direkt an die US Währung gebunden ist und muss langfristig einen guten Zeitpunkt erwischen in dem diese beiden Variablen in einem gewissen Ungleichgewicht stehen um mit einer Goldspekulation Erfolg zu haben. Die Goldrallye stehet ebenso wie die Aktienrallye auf etwas wackeligen Füssen. Eine Korrektur ist auch hier jederzeit wieder möglich.

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