Honeywell, GE und United Technologies mit starken Zahlen

Der US Mischkonzern Honeywell, der neben seinen Sparten Luft- und Raumfahrt sowie Automatisierung unter anderem auch in der Spezialchemie und in der Verkehrstechnik tätig hat gestern sehr starke Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt, und rechnet auch für den weiteren Jahresverlauf mit deutlich besseren ergebnissen als zunächst erwartet.

Der Überschuss kletterte in den vergangenen drei Monaten um 18 Prozent auf 723 Millionen Dollar. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar zu. Der weltgrößte Lieferant von Cockpit-Elektronik profitierte nach Angaben vom Freitag besonders von einer starken Nachfrage der Flugzeugbranche sowie im Bereich Automatisierungstechnik.

Für die zweite Jahreshälfte rechne er mit einem weiter prozentual zweistelligen Gewinnwachstum, sagte Konzernchef Dave Cote laut einer Mitteilung in Morristown (New Jersey). Honeywell erhöhte die Prognose in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal. Der Konzern erwartet für 2008 nun einen Umsatz von bis zu 38,2 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie zwischen 3,75 und 3,85 Dollar. Mit seinen Zahlen lag Honeywell besser als die Analysten geschätzt hatten. Die Aktie legte zum Handelsstart zu.

Ebenso konnten der größte US-Mischkonzern General Electric und Wettbewerber United Technologies zuletzt besser als erwartete Zahlen vorgelegt. Es sieht also in großen Teilbereichen der US Wirtschaft wohl doch gar nicht so schlecht aus. Auch das ist ein gutes Zeichen dafür das es trotz der allgemein rezessiven Tendenz eventuell bald eine Erholung an den Aktienmärkten geben könnte.

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