HeidelCement, Alcoa, Klöckner & Co., CF Industries, Kali+Salz

Heute Morgen erreichte uns die Nachricht das die UniCredit und die Commerzbank  insgesamt 4,48 Millionen Aktien des Baustoffherstellers am Markt platzieren wollen. Angeblich soll die Transaktion bereits heute vor Handelsbeginn abgeschlossen sein. Bereits am Montag sollen die Aktien von institutionellen Investoren gekauft worden sein. Analysten rechneten erst einmal mit schwächeren Kursen. Die Aktien sollen zum Preis von 42,50 Euro platziert worden sein hieß es weiter. Dennoch hält sich der Aktienkurs der HeidelCement AG heute erstaunlich gut. Charttechnisch befindet sich die Aktie nach wie vor in einem leichten Aufwärtstrend, der oberhalb der Marke von 44,50 Euro deutlich steiler nach oben verlaufen sollte.

Das nun veräußerte Aktienpaket der beiden Banken stammte noch aus der Sanierungsphase des Unternehmens. Die finanzielle Schieflage des Konzerns, bedingt durch die Fehlspekulation von Adolf Merckle mit VW Optionen konnte damals nur durch Hinterlegung dieser Sicherheiten abgefedert werden. Objektiv ist dabei wohl zu bemerken das neben der gut voranschreitenden Sanierung des Unternehmens der Einfluss der Banken nun immer weiter abnimmt. Ich persönlich halte dies für eine weitere positive Entwicklung bei dem Unternehmen. Ebenso gilt die Aktie von Heidelberg Cement als einer der Favoriten für einen baldigen Aufstieg in den Dax. Auch hierfür könnte es sehr dienlich sein den Freefloat, und somit auch den Umsatz in der Aktie entsprechend wieder zu erhöhen.. Auf dem derzeitigen Niveau halte ich die Aktie sowohl fundamental, als auch charttechnisch für sehr interessant.

Stahlwerte stehen nach den jüngsten Prognosen für die Branche und der weiteren Anhebung der Stahlpreise wieder hoch im Kurs. Auch der etwas verhaltene Ausblick und die schwächer als erwarteten Alcoa Zahlen konnten daran bislang nicht viel ändern. Neue Nachrichten aus China sorgen ebenfalls für Freude bei den Anlegern von Stahlwerten. Demnach planen die Chinesen nun eigene Eisenerzprojekte in Afrika und Russland was mittelfristig die Versorgung mit dem Basismaterial Eisenerz für die Stahlkocher verbessern könnte und somit auch die Preise für diesen Rohstoff bald wieder sinken könnten. Dies dürfte dann natürlich auch langfristig die Margen der Stahlwerte wieder positiv beeinflussen. Weiterhin sind wir fest davon überzeugt das gerade die Aktie des Stahlhändlers Klöckner & Co. zu den großen Gewinnern dieser aktuellen Entwicklungen gehören dürfte.

Beim Düngemittelhersteller Kali + Salz läuft es erwartungsgemäß nicht ganz so gut. Ein weiterer Konkurrent hat gestern schlechte Zahlen verkündet. CF Industries lag mit seinen Umsatzprognosen nur am unteren Rand der Schätzungen und enttäuschte seine Anleger. Auch der Ausblick für das kommende Quartal blieb unter den Erwartungen. Der US Düngemittelhersteller rechnet weltweit mit einem Rückgang des Absatzes um sechs Prozent. Auch diese Nachricht dürfte sich also nicht unbedingt positiv auf den Aktienkurs der K+S Aktie auswirken. Wir hatten ja bereits vor ein paar Tagen eine Einschätzung dazu abgegeben und geschrieben das sich ein Einstieg in die Aktie derzeit nicht aufdrängt. Einstiegskurse unter 41,- Euro könnten dagegen langfristig interessant sein…wenn der Gesamtmarkt mitspielt!

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