Harter Gegenwind für deutsche Solaraktien?

Die Förderung der Subventionen für Solaranlagen sollen in naher Zukunft noch drastischer gekürzt werden als von den deutschen Schwergewichten, Solarworld, ErSol und Q Cells ohnehin schon befürchtet. Demenstprechend werden die Aktien dieser Firmen heute wiedermal verkauft. Lediglich die Conergy Aktie kann sich noch halbwegs im Plus halten, was allerdings nach einem Kurssturz von 70 auf 12 Euro auch nicht weiter erwähnenswert ist.

Grund der Vorsicht bei Anlegern sind Bestrebungen, die Solarförderung in Deutschland deutlicher einzudampfen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters will die Unionsfraktion die Förderung bereits im kommenden Jahr um rund ein Viertel kürzen. In den Folgejahren sollen die Einschnitte jeweils zwischen acht und zehn Prozent betragen. Vize-Fraktionschefin Katherina Reiche wollte die Zahlen nicht bestätigen, sprach aber auf Anfrage davon, dass die Solarbranche „deutlich zu hohe Hilfen“ erhalte.

Bereits Anfang Mai waren Kürzungspläne der CDU/CSU-Fraktion bekannt geworden. Damals hatte die Fraktion eine Reduzierung der Abnahmevergütung von 42 auf 28 Prozent pro Kilowattstunde gefordert.

Börse ARD

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