Goldman Sachs und Morgan Stanley legen Zahlen vor

Heute geht es mal wieder überwiegend um die US Finanzbranche. Denn am Nachmittag gegen 14:30 Uhr wird Goldman Sachs mal wieder Zahlen vorlegen. Erwartet wird ein Verlust von 3,50 Dollar je Aktie. Sollte dieser wert noch unterschritten werden könnte es böse werden für die Goldman Sach Aktionäre. Grundsätzlich ist es sowiso schon schlimm genug das das US Investmenthaus einen Verlust ausweisen wird, denn das gab es noch nie in der 10-jährigen Börsengeschichte.

Einen Tag später dann am Mittwoch wird auch Morgan Stanley mit den aktuelle Zahlen an die Öffentlichkeit treten. Hier sehen die Experten einen Fehlbetrag auf 19 Cent je Anteilsschein. Wegen des turbulenten letzen Quartals und der wahrscheinlich deutlich höher als geplanten Rückführung der Verbindlichkeiten gehen Analysten also eher von schlechterenErgebnissen aus.

Beide Häuser gaben im Zuge der Finanzkrise ihren Status als Investmentbank auf und wandelten sich in eine reguläre Bankholding um. Grund dafür war die stockende Refinanzierung über den Kapitalmarkt, die bereits Lehman Brothers Mitte September in die Insolvenz schlittern ließ. Als Bankholding haben Goldman Sachs und Morgan Stanley Zugang zu Krediten der Notenbank, werden aber im Gegenzug auch stärker kontrolliert.

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