Goldman Sachs nun auch im Abwärtssog?

Der Fels in der Brandung wackelt mächtig. Die weltweiten Verluste im Zuge der Finanzkrise werden sich nach Einschätzung von Goldman Sachs auf bis zu 1400 Mrd. $ belaufen. Davon seien bislang lediglich 800 Mrd. $ bekannt, sagte der Chefvolkswirt der Bank, Jan Hatzius. Dies bedeute, dass Banken und Volkswirtschaften noch harte Zeiten bevorstünden. Um eine tiefe Rezession zu vermeiden, müssten Regierungen daher dringend weitere Konjunkturprogramme auflegen.

Am Markt wurde zuletzt spekuliert, dass Goldman Sachs selbst stärker von der Finanzkrise betroffen ist als bislang angenommen und bald den ersten Quartalsverlust in seiner Unternehmensgeschichte ausweisen könnte. Dies vermuten zumindest die Analysten des britischen Rivalen Barclays. Die Gerüchte belasteten die Goldman-Sachs-Aktien, die am Montag an der Wall Street fast zehn Prozent an Wert verloren.

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