GM und Peugeot Citroen bekommen einen neuen Chef

Die Vorgaben aus Amerika haben heute doch deutlicher auf die Stimmung in Asien gedrückt als ich das erwartet hätte. Die Umsätze waren zwar relativ gering, dennoch notiert bespielsweise der Hang Seng Index mit 3 Prozent im Minus. Händler tendierten eher dazu das es sich hierbei um Gewinnmitnahmen handelt nachdem der HSI nun seit Anfang März um 20% zugelegt hatte. Der Nikkei verlor ebenfalls 3 Prozent, alles asiatischen Börsen notieren deutlich schwächer. Der S&P Future ist gerade wieder an der 800er Marke angekommen, was ich allerdings zu dieser tageszeit noch nicht überbewerten würde.

Die neu aufkeimenden Sorgen um die schwer angeschlagenen Autobauer drücken mal wieder auf die Kurse. Die von US-Präsident Barack Obama eingesetzte Auto-Taskforce lehnte die Sanierungspläne von GM und Chrysler ab und forderte weitreichendere Maßnahmen. Ansonsten werde der Geldhahn binnen weniger Wochen zugedreht. Das würde dann den unmittelbaren Bankrott der beiden Firmen zur folge haben. Papiere von Autobauern und Banken gehörten somit heute auch wieder zu den Hauptverlierern, aber auch Rohstofftitel wurden verkauft.Von der Bank of America war am Freitag noch zu hören das die Geschäfte im März wieder „schwieriger“ gelaufen sein als in den ersten beiden Monaten des Jahres.

Von Unternehmensseite gab es gleich zwei Nachrichten ebenfalls aus der Automobilbranche. Rick Wagoner, der GM Chef muss nun seinen Hut nehmen, nachdem es ihm nicht gelungen ist ein überzeugendes Konzept für ein dauerhaftes Überleben des Konzerns vorzulegen. Das wurde wahrscheinlich auch höchste Zeit..Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen trennt sich ebenfalls mit sofortiger Wirkung von seinem Vorstandschef Christian Streiff. Das teilte am Sonntagabend der Aufsichtsrat des Unternehmens in Paris mit. Es kommt also auch hier deutlich Bewegung in die verkrusteten Strukturen…

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