GM, Oracle und Nike schocken die Märkte

Wiedermal machen extrem schlechte Nachrichten aus der Finanzbranche sowie enttäuschende Unternehmenszahlen jede kleine Erholung der Märkte zu nichte. Heute waren es die Oracle Zahlen sowie schlechte Nachrichten von General Motors und Nike. Daneben hatten die Einschätzungen von Goldman Sachs für verschiedenste Unternehmen aus der US Finanzbrache für schlechte Stimmung gesorgt. Ebenso die Erkenntnis das die US Zinsen bald wieder anziehen sollten um eine noch größer werdende Inflation zu bekämpfen kam bei den Anlegern nicht unbedigt gut an.

Die größte US-Bank Citigroup könnte nach Einschätzung eines Analysten von Goldman Sachs im zweiten Quartal 9 Mrd. $ abschreiben und sich zusätzliches Kapital besorgen. Er rechne bei dem Institut nun mit einem Verlust in Höhe von 0,75 $ je Aktie in diesem Zeitraum, nachdem er bislang einen Gewinn von 0,25 $ je Aktie erwartet habe, erklärte William Tanona am Donnerstag. Citigroup brach um 5 % ein.

Für das weltweit größte Brokerhaus Merrill Lynch rechnet Tanona im zweiten Quartal mit Abschreibungen in Höhe von 4,2 Mrd. $. Hier erwartet der Analyst nun einen Quartalsverlust von 2 $ je Aktie nach bislang einem Gewinn von 0,25 $ je Aktie. Merrill Lynch verlor 3,2 %.

Wiedermal überwiegen also die schlechten Nachrichten deutlich und heute war der Markt nicht in der Lage dies abzufedern wie schon so oft zuvor. Zu groß war die Verunsicherung von vielen seiten das hält selbst der standhafteste Anleger nicht mehr aus. Die Indizes befinden sich heute in einer regelrechten Ausverkaufstimmung und notieren teilweise mit über 3 Prozent im Minus. Das Inflationsgespenst geht wieder um …

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