GEA Group – besser als erwartet?

Die GEA Group konnte auch im dritten Quartal in einem schwierigen Marktumfeld ihre EBITDA-Marge auf 10,5 Prozent (vor Restrukturierung) ausbauen. Angesichts dieser wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der Konzentration der GEA auf risikoarme und ertragsstarke Aufträge ging der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21,4 Prozent auf 962,3 Mio. EUR zurück. Dank einer Ausrichtung auf weniger volatile Kundenindustrien, verbunden mit einem robusten und breit aufgestellten Produktportfolio, fällt der Rückgang im Auftragseingang im Jahresvergleich weiterhin deutlich geringer aus als für den Maschinenbau im Allgemeinen.

Der Umsatz des Konzerns reduzierte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 19,5 Prozent. Das EBITDA vor Restrukturierung betrug im dritten Quartal 111,7 Mio. EUR und lag damit 26,9 Prozent unter dem vergleichbaren Quartalsergebnis 2008. Die Einmalaufwendungen für Restrukturierungen betrugen in den ersten neun Monaten 39,0 Mio. EUR. Das Konzernergebnis belief sich im dritten Quartal auf 34,8 Mio. EUR, kumuliert auf 96,0 Mio. EUR und somit besser als erwartet.

EBITDA vor Restrukturierungsaufwand in Q3 bei 112 Mio. EUR (Q2: 95 Mio. EUR) – EPS in den ersten neun Monaten gegenüber 2008 um 24% auf 0,52 EUR gesteigert – Operativer Cash-Flow der ersten neun Monate 226 Mio. EUR, davon 100 Mio. EUR in Q3 – Ausblick 2009: 7% EBIT-Marge vor Restrukturierung bei einem Umsatz von 4,4 Mrd. EUR. Die Zahlen zum dritten sind bei der GEA Group gemischt ausgefallen. Der Ausblick des Maschinenbauers stimmt allerdings insgesamt zuversichtlich.

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