Familien Porsche und Piëch verschaffen sich etwas Luft

Die jeweiligen Familienoberhäupter, Wolfgang Porsche und Ferdinand Piëch, haben sich geeinigt einen Investor ins Boot zu holen. Über eine Fusion wird weiter verhandelt. man stehe nun geschlossen hinter einem möglichen Einstieg eines Investors ließen die Familien heute über die Presse verlauten. Wer dieser Investor sein könnte bleibt geheim und lässt natürlich wieder mal diverse Spekulationen zu. Klar dürfte sein das der finanzkräftige Retter aus dem Emirat Abu Dhabi oder dem Scheichtum Katar kommen dürfte. Dieser könnte sich über eine Porsche-Kapitalerhöhung direkt an dem Unternehmen beteiligen. Er könnte dem Sportwagenbauer auch VW-Aktien beziehungsweise VW-Optionen abnehmen und Porsche neues Kapital verschaffen.

Unabhängig davon verhandeln Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking und sein Finanzchef Holger Härter gemeinsam mit VW-Boss Martin Winterkorn und Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch in dieser Woche weiter über einen Zusammenschluss der beiden Autokonzerne. Die Vorstände von Porsche und Volkswagen wollen ihren Streit über die Fusion der beiden Autobauer bei einem Gipfeltreffen beilegen. Ein Porsche-Sprecher sagte am Mittwoch in Stuttgart, die Vorgehensweise werde kurzfristig auf Vorstandsebene geklärt, damit alle Beteiligten konstruktiv und zielgerichtet arbeiten könnten.

Von Porsche sollen offenbar Vorstandschef Wendelin Wiedeking sowie Finanzvorstand Holger Härter an dem Treffen teilnehmen, ferner Volkswagen-Chef Martin Winterkorn sowie der Finanzvorstand von Europas größtem Autobauer, Hans Dieter Pötsch. Beide Seiten wollen sich nicht unter Druck setzen lassen und rückten von der eigenen Vorgabe ab, die Gespräche bis Anfang Juni unter Dach und Fach zu bringen. Da die Arbeiten an den Inhalten sehr umfangreich seien, sei eine terminliche Fixierung nicht möglich, sagte der Porsche-Sprecher.

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