Druckmaschinenhersteller König & Bauer senkt die Prognose

Ebenso wie Branchenkollegen Heidelberger Druck AG vor ein paar Tagen ergeht es heute der König und Bauer AG. Erwartungsgemäß sind die gelieferten zahlen schlecht. In den ersten neun Monaten des Jahres musste das Würzburger Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr einen Auftragseinbruch um 32,1 Prozent auf 682,3 Mill. Euro verkraften. Im Branchendurchschnitt sei das Auftragsvolumen aber sogar um fast die Hälfte gesunken, teilte die König & Bauer AG heute mit. Beim Umsatz kam KBA in dem Zeitraum auf 737,3 Mill. Euro nach 1,08 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Zugleich verbuchte das Unternehmen Verluste von 39 Mill. Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres schrieb KBA noch einen Gewinn von 7,8 Mill. Euro.

Weiter hieß es von Unternehmensseite das sich der Abbau von 900 der 8000 Arbeitsplätze positiv auf das ergebnis ausgewirkt habe, der Aufwärtstrend und die Einsparungen von bisher 80 Millionen Euro reichten aber möglicherweise nicht aus, um die Verluste aus dem ersten Halbjahr wie geplant bis zum Jahresende wett zu machen. Bis Mitte 2010 soll die Mitarbeiterzahl noch um mehr als 600 sinken. Die König und Bauer AG senkte die Prognose und schloss auch einen Verlust im niedrigen einstelligen Millionenbereich für dieses Jahr nicht aus. Eine nachhaltige Trendwende im Druckmaschinenbau ist bislang noch nicht zu erkennen.

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