Down and Out Puts

Es gibt eine neue Art von Optionsscheinen, für Privatanleger handelbar: Sogenannte „Down and Out Puts“. Die societe Generale hat in den letzte tgen gerade welch emittiert. Was ist ein Down and Out Put überhaupt?

Ein „normaler“ Put-Optionsschein profitiert bekanntlich von fallenden Kursen des Basiswertes. Soweit ist das nichts Neues. Beim „Down and Out Put“ hingegen ist dies zwar ebenfalls der Fall, aber…., und das ist der wichtige und deutliche Unterschied, nicht unbegrenzt! Nur bis zu einem bestimmten Punkt! Wenn eine „Barriere“ erreicht wird, sprich der Verfall der entsprechenden Aktie zu groß wird, dann verfällt der Schein WERTLOS.

Ein Beispiel aus Vereinfachungsgründen komplett ohne Aufgeld und Einfluss von Vola und Zinsniveau gerechnet: Eine Aktie kostet 100 Euro. Der dazugehörige „Down and Out Put“ hat einen Basispreis von beispielsweise 105 Euro, und eine „Barriere“ von 70 Euro. Der Kurs des Scheins ist 5 Euro. Wenn nun die Aktie nun fällt, steigt der Put entsprechend. Wenn die Aktie z.B. auf 90 Euro fällt, steigt der Schein auf 15 Euro.

Grundsätzlich steigt der Kurs des Scheins also mit fallendem Kurs der Aktie. Doch die Aktie darf auch nicht „zu stark“ fallen – sprich, auf 70 Euro oder darunter. Denn dann verfällt der Put. Das ist mit dem „out“ gemeint: Wenn die Aktie unter diese Barriere fällt, ist der Put wertlos.

Fazit „Down and Out Put“: Er ist günstiger als ein „normaler“ Put. Dafür ist eben auch das Risiko größer.

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