Die NPD ist pleite!

Jede Krise hat ja auch sein Gutes, so z.B. die neueste Nachricht aus der deutschen Parteienlandschaft. Die finanzielle Lage bei der NPD ist offenbar noch schlechter als bislang bekannt. Der Spiegel schreibt in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe, dass die Partei vor einem „finanziellen Fiasko“ stehe. So halte die Bundestagsverwaltung derzeit eine Zahlung in Höhe von 300.000 Euro an die Partei zurück, weil es „massive Ungereimtheiten“ im jüngsten Rechenschaftsbericht der Rechtsextremisten gebe.

NPD-Bundesvorstand Udo Pastörs soll am Freitag gesagt haben, dass „die Kriegskasse der NPD“ de facto gar nicht mehr existieren würde. Sollten sich die Unregelmäßigkeiten im Rechenschaftsbericht 2007 bestätigen, droht der hochverschuldeten NPD eine Geldstrafe in doppelter Höhe der unrichtigen Angaben, etwa 1,8 Millionen Euro. Ob dies dann zum Niedergang der deutschen Nationalsozialisten führen wird bleibt abzuwarten. Irgendwo findet sich anscheinend immer ein Geldgeber für dieses Gedankengut..

Kommentar verfassen

Top