Die nächste grüne Welle…

Bereits seit einigen Tagen kann man in den einschlägigen Medien Berichte verfolgen wonach die Regierung unter Obama nun doch die Pläne umsetzten will von denen Investoren in alternative Energien bereits zu seinem Amtsantritt geträumt hatten. Dem entsprechend sind auch die US Solartitel in den vergangenen Tagen gelaufen, insbesondere aber die chinesischen Titel wie Yingli, Trina Solar und Suntech Power konnten aber von der Berichterstattung in den vergangenen Wochen profitieren. Allgemein vollzieht sich wohl gerade wieder ein Sektorenwechsel hin zu alternativen Energien sowie den Branchen die der Entwicklung in diesem Jahr etwas hinterherhinken. Dazu dürften momentan in den USA wohl auch der Immobiliensektor sowie Shipping und Luftfahrt gehören.

Alternative Energie sollte auch in den kommenden Monaten auch bei eventuell nochmal stark fallenden Kursen zu den Gewinnern gehören. Anders als noch vor einem Jahr würde ich hier aber nun der Windenergie den Vorzug vor allen anderen Energiegewinnungs-Techniken geben. Im mittleren Westen der USA entstehen zur Zeit gigantische Windparks, neue und viel versprechende Firmen lassenen sich dort nieder um an der grünen Revolution teil zu haben. Auch die ersten deutschen Firmen intensivieren ihre Expansionspläne in die USA. Hierzu werde ich zu gegebener Zeit noch etwas ausführlicher berichten.

Deutsche Solarwerte wie Solarworld, Q-Cells, und zuletzt auch Roth & Rau sowie Centrotherm sind über die Maßen abgestraft worden und haben die Rally seit März teilweise nicht nur verpasst sondern sind die Top-Loser im deutschen Technologiesektor. Dies sollte sich nun ändern. Gerade im Hinblick auf eine mögliche Korrektur. Natürlich werden auch diese Werte dann zunächst nachgeben. Dennoch bin ich der Meinung das alternative Energien sowie Rohstoffe dann wieder zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen könnten. Seit ein paar Tagen kann man eine gewisse stärke bei den deutschen Solartiteln erkennen die sich in den kommenden Tagen bestätigen.

Andere Aktien wie beispielsweise Manz Automation AG machen fast täglich irrwitzige Kurssprünge und sind auf Grund des geringen Volumens extrem volatil könnte. Und das alles trotz einer heute vom Finanzchef Martin Hipp wiederholten Gewinnwarnung. Es sei „sehr sehr schwer“, das ausgegebene Ziel eines operativ ausgeglichenen Ergebnisses zu erreichen, hatte Hipp gesagt. Die Auftragslage im laufenden Quartal charakterisierte er als „sehr schwach“. Nachdem also in der vergangenen Woche bis auf stolze 62,50 Euro hochgezockt wurde sehe ich hier eher in absehbarer Zeit den erneuten Test der 40,- Euro oder gar Kurse darunter.

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