Die deutschen Kriecher und amerikanische Cowboys…

Der US Wahlkampf geht nun wohl in die schmutzige Phase. Vorwürfe die nicht nur Barack Obama unter der Gürtellinie sind sondern auch ganze Nationen beleidigt kamen heute aus dem Wahlkampfbüro des Republikaners John McCain. ein wirklich feinfühliger und guter Einstand Herr McCain würde ich sagen. Gratulation für soviel Diplomatie. Das lässt wirklich hoffen das sich im Falle eines Wahlsieges für die Republikaner nichts ändern wird. Dann wird der mächtigste Mann der Welt noch immer ein einfach gestrickter Cowboy sein…

Statt bei seinem Deutschlandbesuch verwundete US- Soldaten zu besuchen, habe sich der schwarze Senator „an seine Planung gehalten und internationale Spitzenpolitiker und kriecherische Deutsche getroffen“, sagte Tucker Bounds, Sprecher des republikanischen Bewerbers John McCain, am Samstag dem US- Magazin „The Nation“. Die abgesagte Visite im amerikanischen Militärkrankenhaus Landstuhl und auf dem US-Militärflugplatz Ramstein seien Zeichen für Obamas mangelnde Erfahrung und Urteilsvermögen.

Schon seit Monaten warnen US-Kommentatoren, dass der Wahlkampf an irgendeinem Punkt hässlich wird. Jetzt scheint es soweit. Erst vor wenigen Tagen bezichtigte McCain seinen Konkurrenten „lieber einen Krieg zu verlieren als einen Wahlkampf“. Kritische amerikanische Medien sahen darin eine Unterstellung des Hochverrats. Dabei musste McCain selbst unter der brutalen Wahlkampf-Maschinerie der Republikaner leiden: Als er vor acht Jahren in der Kandidatenkür gegen George W. Bush antrat, schwirrten plötzlich Gerüchte umher, er sei ein Freund von Seitensprüngen und habe ein uneheliches Kind.

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