Deutsche Stahlproduktion erholt sich langsam

Nach den fetten Jahren kam die Ernüchterung! Die Rohstahlproduktion ist auf dem niedrigsten Stand seit 1963 angelangt. Dies gab heute die Wirtschaftsvereinigung Stahl bekannt. Man rechne auch weiterhin mit schwierigen Zeiten. Positiv sei das der Lagerabbau der deutschen Stahlindustrie konsequent umgesetzt wurde. Auch die zahl der Kursarbeiter der insgesamt 95.000 Beschäftigten in der Stahlindustrie ist auf nur noch 25 Prozent zurückgegangen nachdem man in diesem Jahr fast die Hälfte der Arbeiter in Kursarbeit schicken musste. Insgesamt sei die Rohstahlproduktion im dritten Quartal verglichen mit dem zweiten wieder um 30 Prozent gestiegen. Dennoch liege die Kapazitätsauslastung erst wieder bei 80 Prozent.

Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einer Rohstahlproduktion von ca. 32 Millionan Tonnen und auch im kommenden Jahr werde die deutsche Produktion wohl die Marke von 40 Millionen Tonnen nicht überschreiten. Eine nachhaltige Erholung des Stahlmarktes sehe man aber für das Jahr 2011. Der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl sieht die Talsohle der Stahlbranche als durchschritten an und verwies auf die aktuellen Auftragseingänge die eindeutig wieder einen Aufwärtstrend zeigen. Die Unsicherheiten durch die Absatzkrise der Automobilindustrie sowie der ungewissen Zukunft der Baubranche werden aber bleiben….

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