Der Wind-Horst, letztes Kapitel!

Lars Windhorst ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Vatas nun doch erwartungsgemäß pleite gegangen. Wie heute bekannt wurde hatte die Nord LB den einstigen Vorzeige Jungunternehmer nun doch endgültig zu Fall gebracht. Auf Rückzahlung der insgesamt 150 Millionen Euro hatte die Norddeutsche Landesbank die Gesellschaft von Lars Windhorst nun verklagt. Durch windige Geschäfte und zugegebener Maßen etwas zu viel Vertrauensseeligkeit der Bank war der Schaden in dieser astronomischen Höhe entstanden.

Laut NordLB hatte Windhorst die Bank mit dem Ankauf von 15,5 Prozent an dem Handy-Hersteller Balda beauftragt, die Aktien später aber nicht abgenommen. Die Bank hatte daraufhin 132 Millionen Euro Wertberichtigungen vornehmen müssen. Der „Affäre Windhorst“ war sogar der für den Handel zuständige Vorstand der NordLB zum Opfer gefallen. Die Börsenaufsicht BaFin hatte eine Sonderprüfung der Bank vorgenommen.

Der Geschäftsführer der Vatas Beteiligungsgesellschaft hat Insolvenzantrag gestellt. Und wiedermal dürfte der Steuerzahler für die großspurigen Geschäfte eines Einzelnen aufkommen müssen. Maßgebliche Beteiligungen hält die Vatas derzeit an Balda, Freenet und Air Berlin. Ich bin mal gespannt wie sich die Aktienkurse demnächst „entwickeln“.

Kommentar verfassen

Top