Der Euro bleibt unentschlossen.

Eigentlich sagt uns unser verstand das der Euro nach den Nachrichten der letzten Monate deutlich höher gegenüber dem Dollar notieren müsste, aber er tut es (bis jetzt) nicht. Er bewegt sich gegenüber dem US-Dollar seit Wochen innerhalb einer vergleichsweise dünnen Range. Zuletzt engte sich die Kursspanne sogar noch weiter ein, so dass der Bereich zwischen 1,28 und 1,30 Dollar immer nur kurzzeitig verlassen wurde, bevor der Euro dann schnell wieder in die „vertraute Umgebung“ zurückkehrte. Eine Situation, die an die Phase zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember erinnert.

Auch da pendelte das Währungspaar relativ lustlos seitwärts. Bis es plötzlich zu einem schnellen und dynamischen Anstieg von gut 1,25 Dollar bis auf rund 1,47 Dollar in der Spitze kam. Es gibt also Hoffnung, dass sich bald etwas tut, in welche Richtung auch immer. Die Nachrichtenlage aus den USA bleibt weiterhin unentspannt und somit auch die Indizes dort. Die Bären verkaufen immer noch jede kleine Erholung und die Bullen sind etwas mutlos geworden. Sollte aber in den kommenden Tagen endlich ein Ausbruch nach oben gelingen dürfte auch der Euro davon stark profitieren.

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