Der deutsche Maschinenbau erhält wieder deutlich mehr Aufträge

Bereits zum siebten mal in Folge konnten die deutschen Industrieaufträge nun zulegen und auch dieses Mal war es die immer stärker werdende Nachfrage deutscher Produkte aus dem Ausland die dazu geführt hat. Der Exportweltmeister Deutschland scheint langsam aber sicher wieder an die alten erfolgen anknüpfen zu können. Binnen Monatsfrist legten die Bestellungen um 0,9 Prozent zu. Natürlich befinden wir uns aktuell noch lange nicht auf dem Niveau der wirklich guten Tage deutscher Industriegeschichte, aber man kann diese Fakten durchaus als hoffnungsvolles Signal für die hiesige Gesamtwirtschaft deuten. Die Industrie hat damit etwa ein Drittel ihres Nachfrageeinbruchs wieder aufgeholt. Im gesamten Sommerquartal erhielt die Industrie 8,9 Prozent mehr Bestellungen. Zwar habe der Aufschwung zuletzt etwas an Fahrt verloren für das vierte Quartal sei dennoch mit einer weiteren Erholung der Industrieproduktion zu rechnen, hieß es.

Gefragt waren vor allem Konsumgüter mit einem Auftragsplus von 7,5 Prozent. Trotz des Rückschlags für die Autohersteller erhielten die Investitionsgüterproduzenten 1,3 Prozent mehr Bestellungen. Deutlich nach oben ging es dabei für die Maschinenbauer, die 8,3 Prozent mehr Orders erhielten. Dies dürfte nun wohl auch dazu führen das man den Aktien aus diesem Bereich in den kommenden Monaten wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenken wird. Die Auslandsnachfrage dürfte die Industrie auch am Jahresende stützen. Der Volkswirt erwartet deshalb eine recht dynamische Entwicklung. Dennoch werde es auch wegen des starken Euro weiterhin schwierig sein, die Aufwärtsdynamik aufrecht zu erhalten.

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