Der brittische Staat übernimmt Lloyds

Schlechte Vorgaben mal aus Asien. In China geht es 3,2 Prozent nach unten und die anderen asiatischen Indizes sehen auch nicht so viel besser aus. Der US Markt hat auch am Freitag mal wieder eine extrem schwache Vorstellung geboten und da überzeugt auch nicht die heftige Erholungsbewegung in der letzten halben Stunde des Handels.

Ein Hauptgrund für den stärkeren Future dürfte folgende Meldung sein: Der britische Staat übernimmt die Mehrheit an der Bankengruppe Lloyds. Die Regierung werde faule Papiere im Wert von 260 Milliarden Pfund absichern, teilte das Finanzministerium in London mit. Im Gegenzug erhöhe sich der Anteil an der Bankengruppe von 43 auf 65 Prozent – zusammen mit nicht stimmberechtigten Aktien steigt der Anteil auf 77 Prozent. Die Bank werde sich dagegen verpflichten, über die kommenden zwei Jahre Kredite im Wert von mindestens 28 Milliarden Pfund bereitzustellen, hieß es in der Mitteilung.

Warum also Marktbeobachter heute von einem stärker stratenden europäischen Handel ausgehen ist mir etwas suspekt. Sicherlich sind die Futures gerade leicht im Plus und das könnte zumindest den Wochenanfang etwas erträglicher machen, aber letztendlich werden wir uns wieder nach den US Indizes richten und ihnen dahin folgen wo sie denn hin wollen. Es sind noch einige Tage bis zum Verfallstag am 20. März und die richtigen Kursbewegungen kommen wohl erst in der kommenden Woche..

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