Der Bärenmarkt ist nun offiziell

Wieder mal ein gemischtes Bild aus Asien. Der Ölpreis notiert mal wieder bei einem neuen Rekordhoch von 144,57 Dollar je Barrel, und die Nachrichtenlage um GM dürfte auch nicht unbedingt vertrauensbildend gewesen sein. Indien ist dick im Minus und in China geht es nach anfänglichen Gewinnen ebenfalls wieder nach unten. Im Vergleich zu der gestrigen Kursentwicklung beim Dow Jones sind die Verluste hier aber nur relativ gering.

Seit gestern befindet sich der Dow Jones nun übrigens ganz offiziell in einem Bärenmakt, d.h. er hat inzwischen über 20 Prozent von den letzten Höchstständen eingebüßt und leider gestern auf Schlusskursbasis auch die 11300er Marke unterschritten. Dafür verantwortlich dürften aber in erster Linie die weiterhin herben Verluste bei General Motors gewesen sein. Mit einem satten Minus von 15 Prozent ging die Aktie gestern aus dem Handel, nachbörslich musste noch weiter nach unten taxiert werden. Noch zum Jahreswechsel 2007/2008 notierte die Aktie bei 45,- Euro, gestern gab es nur noch weniger als 10,- Euro dafür.

Nachdem nun heute die EZB Entscheidung um 25 Basispunkte so gut wie ausgemacht ist sollte dies aber nicht nochmal zusätzlich für negative Impulse sorgen. Fachleute gehen davon aus das dies eine einmalige Zinserhöhung sen wird und nicht eine ganze Reihe von weiteren Zinserhöhungen mit sich bringen wird. Weiterhin bedroht die hohe Inflation die Weltwirtschaft und die Notenbanker müssen nun die Grätsche zwischen Inflation und Abwürgen der Konjunktur hinbekommen. Der hohe Ölpreis will die Märkte aber anscheinend noch nicht so schnell, aus dem Würgegriff entlassen.

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